Mitglied des Vereins will ein „Schloss“ kaufen – Vermögen soll nach Auflösung des Vereins an Klagstiftung fließen
Der Streit im Frankfurter Verein gegen Rechtsmissbrauch (VGR) geht weiter. Der Stellvertreter des Vereins, Manfred Klag, lässt in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die nicht wie üblich im Saalbau Gallus in Frankfurt stattfand, sondern in einem gegenüberliegenden Lokal, den noch im Vereinsregister eingetragenen 1. Vorsitzenden, Karl-Heinz Schuchardt, abwählen. Zur Vorsitzenden wurde Christine Kern gewählt, Klag ist weiterhin Stellvertreter. Und auch die Schatzmeisterin Patricia Hudy bleibt dem VGR erhalten. Bei einer zuvor stattfindenden ähnlichen Versammlung wurde NACHRICHTEN REGIONAL von der Haßlocher Polizei gewarnt, dass sie als Redakteurin nicht zu dieser Versammlung nach Frankfurt fahren soll. Weil sie sich jedoch nicht davon abhalten ließ, wurde die Frankfurter Polizei von der amtierenden Schatzmeisterin gerufen, die dann die investigative Journalistin von NR gewaltsam aus der Versammlung entfernte.
Was passiert derzeit beim VGR?
Schon seit Monaten und eigentlich nach dem Tode des ehemaligen Vorsitzenden des Frankfurter VGR, Horst Trieflinger im Juni 2019, geht es drunter und drüber im Verein. Was viele nicht wussten, dass ein vor zwei Jahren verstorbenes Mitglied dem VGR ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat. Das Erbe liegt allerdings derzeit auf „Eis“, weil der rechtmäßige Nachlass noch immer nicht geregelt ist. Zu den letzten Versammlungen sind inzwischen Personen gekommen, die man zuvor noch nie gesehen hatte. Eine Frau aus dem Münchner Raum ist mittlerweile Dauergast. Immer wieder schlägt sie der Versammlung vor, man solle mit dem Erbe doch ihr Schloss in Bayern kaufen, wo sich doch dann die Mitglieder des VGR treffen könnten.
Inzwischen laufen bei den Frankfurter Gerichten Klagen gegen verschiedene Personen und bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeigen über mehrere Personen des VGR, sondern es wurden auch „Gerüchte“ laut, dass der VGR aufgelöst werden soll und das Vermögen nach Auflösung es Vereins an die Manfred-Klagstiftung fließen soll. Die sich selbst gewählten neuen Vorstandsmitglieder haben auch beschlossen, dass das Vermögen (Erbe) an die Klagstiftung fließen soll. Klag sitzt derzeit in seiner Wahl-Heimat Zypern und lenkt von dort die Geschicke des Vereins? Klag wurde vor einigen Jahren als NATO-Spion verurteilt und zu einer Gefäüngnisstrafe von 7 Jahren verurteilt, wovon der nur 5 Jahre abgesessen hat. Ob die derzeitigen – sich selbst gewählten Vorstandsmitglieder des VGR – der „Reichsbürgerszene“ zugeordnet werden können, ist noch unklar. Es steht auf jeden Fall fest, dass eine Verbindung dieser Gruppierung zur rheinland-pfälzischen Justiz und zur Polizei Neustadt/Hassloch besteht.
Seit längerer Zeit erhält unsere Redaktion immer wieder Botschaften von Mitgliedern des VGR aus Bayern, dass Bestrebungen laufen, dass der VGR aufgelöst werden soll. Aus Bayern gab es auch Verbindungen mit dem Kreisverband der AfD Bad-Dürkheim. Auch soll dieser Personenkreis zu der „Reichsbürgerszene“ in Elmsteiner- und Lambrechter Tal vor Jahren Verbindungen gehabt haben. Über die neuesten Entwicklungen der „Reichsbürger“ hatte NR am 13.05.2026 berichtet https://nachrichten-regional.de/die-reichsbuerger-breiten-sich-aus-wie-eine-krake-szene-im-raum-neustadt-lambrechter-tal-und-der-suedlichen-weistrasse-aktiv/
Wir bleiben weiterhin am Ball und werden unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten.













