Filmvortrag „Impulse“ über den jüdischen Arzt Dr. Ludwig Guttmann der im 3. Reich vor den NAZIS flüchten musste
Das FORUM Handicap des Behindertenbeirats lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Beeinträchtigungen für Donnerstag, 09. Juli 2026, 18.30 zum „offenen Treffen“ im Kultuviereck K4, in die Gillergasse 14 in Haßloch ein. Das FORUM ist eine Ergänzung zum ehemaligen Behindertenstammtisch der Gemeinde Haßloch, der wieder ins Leben gerufen wurde, wo das gemeinsame Gespräch und der Austausch über aktuelle Themen im Mittelpunkt steht.
An diesem Abend findet ein Filmvortrag statt über die Biografie des jüdischen Arzt, Dr. Ludwig Guttmann, statt, der im 3. Reich vor den Nazis nach England flüchten musste. Sir Ludwig Guttmann (1899–1980) war ein deutsch-britischer Neurologe. Er gilt als der Vater der Paralympischen Spiele. Als jüdischer Arzt floh er 1939 aus Nazi-Deutschland nach England. Dort revolutionierte er die Behandlung von Querschnittslähmung, indem er Sport als wirksame Reha-Maßnahme einsetzte. Im Jahr 1948 organisierte er die ersten „Stoke Mandeville Games“, woraus die heutigen Paralympics entstanden. Hier sind weitere wichtige Fakten aus seinem Leben:

Guttmann wurde in Oberschlesien geboren. Er arbeitete in Breslau als Neurochirurg. Weil er Jude war, durfte er ab 1933 nicht mehr an öffentlichen Krankenhäusern arbeiten. Er rettete viele Menschenleben, indem er während der Novemberpogrome 1938 jüdische Verfolgte in seinem Breslauer Krankenhaus aufnahm und behandelte.
Der Behindertenbeirat freut sich auf eine rege Teilnahme. Der Eintritt ist frei.













