Vertuschen statt aufklären – Ein gängiges Prinzip der katholischen Kirche?
Es waren Übergriffe eines Erziehers in der katholischen Kita in Edenkoben, weshalb der Mitarbeiter vom Dienst freigestellt wurde. Warum dies so lange gedauert hat, bis die katholische Kirchengemeinde Edenkoben gehandelt hat, ist nicht zu erklären. Die Freistellung des Mitarbeiters ist wegen Gefährdung des Kindeswohls erfolgt. Das wurde in einer Pressemitteilung des Bistums Speyer am vergangenen Freitag bestätigt. NR hatte am 19.02.2026 darüber berichtet. https://nachrichten-regional.de/suew-uebergriffe-eines-mitarbeiters-in-einer-kita-wegen-schweren-vorwuerfen-seit-einigen-monaten-vom-arbeitgeber-freigestellt/
Dass solche Vorfälle auch in der katholischen Kita in Haßloch stattgefunden haben sollen, darüber laufen schon länger Gerüchte. Doch auch hier scheint sich nichts zu bewegen. Auf unsere diesbezügliche Presseanfrage hat das Bistum Speyer bis heute nicht geantwortet. Diesen Hinweisen über ähnliche Vorwürfe gegen Erzieher, geht NACHRICHTEN REGIONAL dennoch seit Monaten nach. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Teile der Elternschaft machen sich große Sorgen, da es derzeit in Haßloch zu dieser katholischen Kita keine Alternativen gebe, wo man seine Kinder unterbringen könnte.
Wie das Bistum Speyer nun mitteilt, sei im Oktober vergangenen Jahres eine Meldung von Seiten der Kita Edenkoben ergangen, die nach § 47 SGB VIII bei Beeinträchtigung des Kindeswohls in der Kita dazu verpflichtet ist. Seit einigen Tagen gebe es zusätzliche Anhaltspunkte für weitere Übergriffe, heißt es vom Bistum Speyer weiter. Die beschuldigte Person sei sofort von Seiten des Trägers, der katholischen Kirchengemeinde Edenkoben freigestellt worden. Die Interventionsstelle des Bistums Speyer habe Strafanzeige erstattet. Das Team der Kita sowie die Elternschaft werde seit Bekanntgabe des Falls vom Beratungsteam für sog. Irritierte Systeme des Bistums Speyer unterstützt, das den weiteren Prozess koordiniert und begleitet. Zeitgleich sei die Interventionsstelle des Bistums im Austausch mit dem Träger der Einrichtung, dem Kreisjugendamt SÜW sowie dem Landesjugendamt als zuständige Aufsichtsbehörde, um eine professionelle Begleitung zu gewährleisten.
Doch was passiert mit den Hinweisen auf ähnliche Vorfälle in der katholischen KIita in Haßloch? Keine Antwort auf die Presseanfrage von NACHRICHTEN REGIONAL lässt nichts Gutes erahnen. Vertuschung statt Aufklärung, ein gängiges Prinzip der katholischen Kirche?
Wir bleiben an diesen Vorfällen in den Kitas dran und werden unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten.












