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Die Rücktrittsforderungen an FIFA-Präsident Infantino

by Redaktion
22.08.2026
in Sportberichte
Lesezeit: 10 mins read
Die Rücktrittsforderungen an FIFA-Präsident Infantino
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„Infantino out now“: Der weltweite Fan-Aufstand gegen den FIFA-Präsidenten

Nie zuvor haben sich Fan-Organisationen aus allen sechs Konföderationen gemeinsam gegen den FIFA-Präsidenten gewandt. Ihre Petition verlangt den Rücktritt von Gianni Infantino und eine Reform des Weltverbandes. Wie groß sind die Chancen dieses Bestrebens wirklich? Eine Einordnung und ein Recherche-Bericht von NACHRICHTEN REGIONAL. Hier zur PETITION: https://www.openpetition.de/petition/online/absetzung-des-fifa-praesidenten-gianni-infantino

Wenige Stunden nach ihrem Start hat die Online-Petition „Gianni Infantino must go“ bereits mehr als 13.000 Unterschriften gesammelt [2]. Getragen wird sie von einer Koalition, wie sie der Weltfußball noch nicht gesehen hat: die kontinentalen Fan-Dachverbände aus Europa, Afrika und Nordamerika sowie rund 40 nationale Unterstützer-Organisationen aus allen sechs FIFA-Konföderationen haben sich am Donnerstag unter dem Hashtag #InfantinoOut zusammengeschlossen [1][3][4]. Ihre Forderung ist unmissverständlich: der sofortige Rücktritt des 56-jährigen Schweizer Verbandspräsidenten Gianni Infantino – und der Neuaufbau des Weltverbandes, „damit sich die aktuelle Katastrophe niemals wiederholen kann“ [2].

„Ein Verrat, den der Fußball niemals vergessen wird“

Die Initiative ist eine Reaktion auf den versuchten, zwischenzeitlich zurückgezogenen Verkauf von Anteilen an den FIFA-Turnieren an private Investoren. In ihrer Erklärung ziehen die Fan-Verbände eine schonungslose Bilanz der Ära Infantino: „Der beschämende Versuch einer einzelnen Person – des FIFA-Präsidenten selbst –, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, hat einen Verrat offenbart, den der Fußball niemals vergessen wird“, heißt es in der von Football Supporters Europe (FSE) verbreiteten Erklärung [4]. Infantinos Plan sei „im Geheimen ausgeheckt, hinter verschlossenen Türen verhandelt und vor den eigenen FIFA-Mitgliedern verborgen“ worden [1].

Die Vorwürfe reichen weit über den aktuellen Skandal hinaus: die „heimliche Beteiligung“ Infantinos an der Europäischen Superliga, das gescheiterte Projekt eines zweijährigen WM-Zyklus, die „erpresserische Ticketpolitik“ bei der WM 2026 sowie eine „Kultur der Einschüchterung und persönlichen Macht“ im internationalen Fußball [1][4]. Aus Deutschland beteiligen sich dem Tagesspiegel zufolge unter anderem „Unsere Kurve“, „F_in – Frauen im Fußball“ und die Queer Football Fanclubs an dem Bündnis [4]; auf der ersten Unterzeichnerliste stehen mit dem Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) und F_in auch deutsche Organisationen an vorderster Stelle [1].

„Ein Präsident, der den Fußball wiederholt verrät und sich über unser Spiel lustig macht, hat das Recht verloren, es anzuführen. Für die Glaubwürdigkeit der FIFA – und für die Zukunft des Spiels – muss er zurücktreten.“ — Aus der Erklärung der Fan-Koalition, 20. August 2026 [1]

Die Petition begnügt sich jedoch nicht mit einem personellen Wechsel. In einem zweiten Teil fordert sie strukturelle Reformen: volle Transparenz bei wichtigen Entscheidungen, die verbindliche Anhörung von Konföderationen, Verbänden, Ligen, Vereinen, Spielern und Fans, formelle Beteiligungsrechte der Unterstützer, wirksame Kontrollmechanismen für die Exekutivgewalt sowie die Garantie, dass Einnahmen des Fußballs im Fußball bleiben und nicht an externe Investoren abfließen [1][2]. Ronan Evain, Geschäftsführer von Football Supporters Europe, warnte, die Absetzung Infantinos sei nur ein erster Schritt: „Wenn ein Mann so viele Macht bündeln kann, dann ist die Governance der FIFA untauglich.“ Alle Reformen von 2016 habe Infantino „ausradiert oder irrelevant gemacht“ [3].

Der Auslöser: Der gescheiterte Versuch, die WM zu verkaufen

Hintergrund des Aufruhrs ist der wohl gewagteste Coup der zehnjährigen Amtszeit Infantinos. Ende Juli war per Medienberichten bekannt geworden, dass die FIFA eine kommerzielle Tochtergesellschaft – die sogenannte FIFA Forward Enterprise (FFE) – für ihre Turniergeschäfte einschließlich der Männer- und Frauen-Weltmeisterschaften gründen und Investoren Anteile von rund 20 Prozent an einem auf etwa 20 Milliarden Dollar bewerteten Konzern verkaufen wollte; insgesamt sollten rund 4,2 Milliarden Dollar eingesammelt werden [6][7]. Als „Ankerinvestor“ war Medienberichten zufolge ein New Yorker Finanzunternehmen von Joshua Kushner im Gespräch – der Bruder von US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner [6][7].

Den 211 Mitgliedsverbänden hatten Infantino und die FIFA dafür Zusagen von bis zu 40 Millionen Dollar pro Verband in Aussicht gestellt – eine erste Rate von 20 Millionen unter der Bedingung der Zustimmung bis zum 19. September [5]. Der Widerstand kam sofort: Die 55 europäischen Verbände beschlossen, sämtliche FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren, solange der Plan lief; auch die Konföderationen von Nord-/Mittelamerika (Concacaf) und Asien (AFC) lehnten ab – rechnerisch also bis zu 136 von 211 Stimmen gegen das Projekt [5][6]. Am 1. August zog Infantino die Notbremse: „Dieser Vorschlag wird nicht umgesetzt“ [5]. Zuvor hatte die FIFA noch verteidigt: „Niemand verkauft den Fußball“ [5].

Der politische Schaden war indes bereits angerichtet. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin erklärte, die europäische Verbandsfamilie und viele weitere Mitglieder des Fußballs hätten „das Vertrauen“ in die FIFA-Führung verloren – „keine Option sollte vom Tisch sein“ [6]. UEFA-Anwälte kündigten rechtliche Schritte, Schiedsverfahren und Regulierungsbeschwerden an und stellten der FIFA eine förmliche Beweissicherungs-Aufforderung zu dem gescheiterten Deal zu [7]. Auch aus dem eigenen Haus kam offene Kritik: Der damalige Seniorberater Carlos Cordeiro trat zurück und nannte das Projekt „ein schlechtes Geschäft für den Fußball“, das „die Zukunft des Fußballs verpfänden“ würde [5]; Chief Operating Officer Kevin Lamour sprach von „dem Projekt einer einzigen Person“ und sagte, die Mitarbeiter der FIFA seien über die monatelangen Geheimverhandlungen getäuscht worden – wenige Tage später wurde er entlassen [6][7][8].

Die Rebellion der Mächtigen – und die Ausnahmesituation der FIFA

Die Fan-Petition trifft auf eine Führungskrise ohnegleichen. Fünf der acht FIFA-Vizepräsidenten haben Infantino inzwischen öffentlich das Vertrauen entzogen oder seinen Rücktritt gefordert: neben Čeferin (UEFA), Victor Montagliani (Concacaf) und Scheich Salman bin Ebrahim al Chalifa (AFC) auch Debbie Hewitt, die Chefin des englischen Verbands, und zuletzt Sándor Csányi, der Präsident des ungarischen Verbands. Csányi schrieb Infantino in einem via AFP bekannt gewordenen Brief, er habe „das Vertrauen verloren, das ich zuvor in Sie gesetzt hatte“; die Entlassung Lamours sei „der letzte Tropfen“ gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte [3][8]. Ihm halten derzeit im Wesentlichen nur noch die Vizepräsidenten Alejandro Domínguez (Südamerika/Conmebol), Patrick Motsepe (Afrika/CAF) und Lambert Maltock (Ozeanien/OFC) die Stange [3][8].

Hinzu kommt juristischer Druck von außerhalb: Die Menschenrechts- und Governance-Organisation FairSquare verlangt von der FIFA, Infantino die Kandidatur für eine vierte Amtszeit zu verweigern. Nach den FIFA-Statuten darf niemand länger als drei Amtszeiten Präsident sein; eine Entscheidung des FIFA-Rats von Dezember 2022 hatte Infantinos erste Amtszeit (2016–2019) jedoch formal nicht mitgezählt. Genau diese Auslegung sei „ein klarer Verstoß gegen Wortlaut und Zweck“ der Amtszeitregelung, argumentiert FairSquare in einem Schreiben vom 13. August an das FIFA-Gremium für Governance, Audit und Compliance – unterstützt unter anderem vom norwegischen Verband [9].

DIE PETITION IM ÜBERBLICK •  Initiator:innen: Football Supporters Europe, Football Supporters Africa, Independent Supporters Council (Nordamerika) sowie rund 40 nationale Fan-Organisationen aus allen sechs Konföderationen [1][3] •  Start: 20. August 2026 auf change.org („infantino-out-now“), mehrsprachig, u. a. auf Deutsch; innerhalb weniger Stunden mehr als 13.000 Unterschriften [1][2] •  Kernforderung 1: Sofortiger Rücktritt Gianni Infantinos [1][2] •  Kernforderung 2: Reform der FIFA: Transparenz, Anhörungs- und Beteiligungsrechte für Stakeholder einschließlich der Fans, wirksame Kontrollen der Präsidentenmacht, Verbleib der Einnahmen im Fußball [1][2]

Machtlos per Satzung: Fans haben in der FIFA kein Stimmrecht

Wie groß sind die Erfolgsaussichten? Zunächst eine nüchterne Feststellung: Den Initiatoren fehlt jede formale Hebelwirkung. Die FIFA kennt kein Imperativmandat und keine Mitgliederbefragung; Supporter haben in den Statuten des Verbandes keinerlei Mitbestimmungsrecht. Supreme Organ ist der Kongress der 211 Mitgliedsverbände, in dem jeder Verband – unabhängig von Größe und Spielstärke – genau eine Stimme hat; gewählt und abgewählt wird dort, nicht auf der Straße und nicht im Internet [11][12]. Ein Misstrauensvotum der Fans existiert ebensowenig wie ein Amtsenthebungsverfahren nach Vorbild eines Impeachments [13].

Auch ein Amtsentzug vor Ablauf der laufenden Amtszeit, die bis 2027 läuft, ist nur auf Umwegen möglich. Die Initiative dafür läge wiederum bei den Verbänden: Mindestens 20 Prozent der Mitgliedsverbände – 43 von 211 – können schriftlich einen Außerordentlichen FIFA-Kongress verlangen, der binnen drei Monaten stattzufinden hätte; dort könnte eine einfache Mehrheit (106 Stimmen) die Absetzung beschließen [11][12][13]. Alternativ bliebe der Weg über die unabhängige Ethikkommission, die bei schwerwiegenden Verstößen Sperren von bis zu 90 Tagen und mehr verhängen kann – der Mechanismus, der 2015 das Ende von Sepp Blatter einleitete. Ein formales Verfahren gegen Infantino ist bislang aber nicht eröffnet worden [12][13].

Vier Wege aus dem Amt – und ihre Wahrscheinlichkeit

Szenario 1 – Rücktritt: Der einfachste Ausgang wäre der freiwillige Amtsverzicht. Dafür spricht derzeit nichts. Infantino, der sein Amt 2016 im Schatten der Korruptionskrise um Sepp Blatter übernahm und 2019 sowie 2023 ohne Gegenkandidaten bestätigt wurde, hält an einer erneuten Kandidatur fest und bemüht sich nach außen um Geschlossenheit – etwa bei einem Konsolidierungstreffen mit FIFA-Funktionären in Marokko Anfang August [11]. Noch während der WM hatte die FIFA nach eigenen Angaben rund 200 der 211 Mitgliedsverbände als Unterstützer seiner Wiederwahl per Brief gelistet [7][13].

Szenario 2 – Misstrauensvotum auf einem Außerordentlichen Kongress: Rechnerisch wäre der Sturz möglich: Schon die 55 UEFA-Verbände könnten allein den Kongress erzwingen, und die Opposition aus Europa (55), Nord-/Mittelamerika (35) und Asien (46) käme auf 136 potenzielle Stimmen – weit mehr als die nötigen 106 [5][12]. Doch ein solches Verfahren hat es in der Geschichte der FIFA noch nie gegeben. Es wäre ein Novum in der Geschichte der FIFA, riskierte eine endgültige Spaltung des Weltfußballs – und erschiene umso verzichtbarer, als ohnehin in rund sieben Monaten regulär gewählt wird. Viele Verbände dürften daher den Gang zur Urne abwarten [11][12].

Szenario 3 – Der Ethik- und Governance-Weg: Die Beschwerden der Organisation FairSquare gegen Infantino wegen des Vorwurfs verletzter politischer Neutralität – inklusive der umstrittenen Verleihung des ersten FIFA-Friedenspreises an Donald Trump – und gegen die Zählung seiner Amtszeiten liegen bei den FIFA-Gremien [9]. Würde die Ethikkommission ein Verfahren eröffnen und vorläufig sperren oder würde das Governance-Gremium die Kandidatur als vierte Amtszeit unzulässig erklären, könnte Infantino faktisch aus dem Rennen genommen werden. Beide Gremien sind jedoch von der FIFA selbst besetzt; unabhängige Beobachter stufen Eingriffe als unwahrscheinlich, die Möglichkeit als reale „Wildcard“ ein [9][12][13].

Szenario 4 – Die Urne von Rabat: Der realistischste Hebel der Infantino-Gegner ist die Präsidentschaftswahl beim 77. FIFA-Kongress am 18. März 2027 in Rabat, Marokko. Nominierungen sind bis zum 18. November 2026 möglich; bislang hat allein Infantino kandidiert [9][12]. Sollte sich ein ernsthafter Herausforderer finden – im Gespräch ist etwa AFC-Chef Salman, der Infantino 2016 unterlag und den FFE-Deal „völlig inakzeptabel“ nannte [10] –, bedürfte es 106 Stimmen. Genau hierauf zielt die Petition: Sie soll den Verbänden öffentlich demonstrieren, dass der Rückhalt Infantinos in den Tribünen längst gebrochen ist, und die bereits in Opposition gegangene Führungsriege des Fußballs in ihrer Haltung bestärken.

Fazit: laut, breit – aber ohne Stimmrecht

Als direktes Machtinstrument ist die Petition chancenlos: Sie kann Infantino nicht absetzen, weil Fans in der FIFA nichts zu entscheiden haben. Historisch hat noch kein FIFA-Präsident den Druck von der Straße zu Fall gebracht – Blatter fiel 2015 durch Strafverfolgung und ein Ethikverfahren, nicht durch Proteste [11][12]. Die eigentliche Bedeutung der Initiative liegt woanders: Nie zuvor haben Fans aus allen sechs Konföderationen mit einer Stimme gesprochen, und nie zuvor traf ihr Protest auf eine derart offene Revolte der etablierten Fußballmacht – von der UEFA über zwei weitere Konföderationen bis zur Hälfte der FIFA-Vizepräsidenten. Infantinos Machtbasis in Afrika, Südamerika und Ozeanien sowie die finanziellen Mittel des Verbandes bleiben beträchtlich [3][5].

Der wahrscheinliche Verlauf des Bestrebens: Der Präsident wird die Petition ignorieren; die Entscheidung über seine Zukunft fällt in den Wochen zwischen der Nominierungsfrist am 18. November 2026 und dem Wahlkongress am 18. März 2027. Sie hängt davon ab, ob die Opposition einen gemeinsamen Kandidaten aufstellt, ob die Amtszeitfrage durch die FIFA-Gremien geht – oder ob Infantino am Ende doch der Druck zu groß wird. Die Fans haben mit ihrer Petition die moralische Agenda gesetzt. Ob sie auch politisch erfolgreich sind, entscheiden am Ende 106 Verbandsfunktionäre – nicht Millionen Unterschriften.

Quellenverzeichnis

Alle Online-Quellen wurden am 20. August 2026 abgerufen.

[1]  Football Supporters Europe (FSE): „A Global Coalition of Football Supporters Launches a Worldwide Petition Calling for Gianni Infantino to Resign and for Fundamental FIFA Reform“, 20.08.2026. https://www.fanseurope.org/news/statement-a-global-coalition-of-football-supporters-launches-a-worldwide-petition-calling-for-gianni-infantino-to-resign-and-for-fundamental-fifa-reform/

[2]  Change.org: „Global petition: Gianni Infantino to resign & FIFA reform“ (Unterschriftenstand: mehr als 13.000, Stand 20.08.2026). https://www.change.org/p/global-petition-gianni-infantino-to-resign-fifa-reform

[3]  The Guardian: „’He must resign’: Fans’ petition calls for Infantino to quit as Fifa president“, 20.08.2026. https://www.theguardian.com/football/2026/aug/20/fans-petition-infantino-resignation-fifa-president

[4]  Der Tagesspiegel: „Protest gegen FIFA: Fan-Organisationen rufen zu Sturz von Infantino auf“, 20.08.2026. https://www.tagesspiegel.de/sport/protest-gegen-fifa-fan-organisationen-rufen-zu-sturz-von-infantino-auf-15964621.html

[5]  BBC Sport: „Fifa scraps controversial World Cup investment plan“, 01.08.2026. https://www.bbc.com/sport/football/articles/czekr6kn58po

[6]  ESPN: „Gianni Infantino has ’lost UEFA’s confidence’ as World Cup investment plan fails“, 01.08.2026. https://www.espn.com/soccer/story/_/id/49503505/gianni-infantino-lost-uefa-confidence-world-cup-investment-plan-fails

[7]  Associated Press (via ABC News): „European soccer body warns FIFA of legal action over Infantino’s failed sell-off plan“, 03.08.2026. https://abcnews.com/Sports/wireStory/european-soccer-body-uefa-warns-fifa-legal-action-135318291

[8]  The Guardian: „Fifth Fifa vice-president turns against Infantino, saying he has ’lost confidence’ in him“, 19.08.2026. https://www.theguardian.com/football/2026/aug/19/fifth-fifa-vice-president-turns-against-infantino-saying-he-has-lost-confidence-in-him

[9]  The Athletic (The New York Times): „FIFA asked to stop Gianni Infantino re-standing for presidency over ’clear term-limit violation’“, 17.08.2026. https://www.nytimes.com/athletic/7517272/2026/08/17/gianni-infantino-fifa-president-term-limit/

[10]  Time: „FIFA’s Infantino Scraps World Cup Investment Plan. But Is It Too Little, Too Late?“, 01.08.2026. https://time.com/article/2026/08/01/fifa-s-infantino-scraps-world-cup-investment-plan-but-is-it-too-little-too-late-/

[11]  USA Today: „Will Gianni Infantino be ousted? How FIFA president could be removed“, 05.08.2026. https://www.usatoday.com/story/sports/soccer/2026/08/05/will-gianni-infantino-resign-fifa-president-election/91141346007/

[12]  Mathrubhumi (English): „Can Gianni Infantino be fired? Breaking down FIFA’s strict removal rules“, 05.08.2026. https://english.mathrubhumi.com/sports/football/how-to-remove-fifa-president-gianni-infantino-rules-2026-u7un4i1s

[13]  Sportstar (The Hindu): „Can FIFA remove Gianni Infantino? The rules, explained“, 04.08.2026. https://sportstar.thehindu.com/football/can-gianni-infantino-be-removed-fifa-president-explained/article71300159.ece

Foto: WIKIPEDIA (Bryan Berlin)

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