„Gutes Arbeitsklima“ besonders wichtig
Die Corona-Pandemie hat die Welt verändert, insbesondere bei den jungen Menschen hat sie ihre Spuren hinterlassen. Das geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2025 zur Generation Z in der Arbeitswelt hervor. Die sogenannte Generation Z, also die etwa 15- bis 30-Jährigen, leidet der Studie zufolge zum Start ins Berufsleben häufig unter depressiven Symptomen. Die Krankheit hat sich fortgesetzt, weil den Menschen wenig Hilfe zuteil wurde. Das Corona-Virus habe auch psychozoziale Auswirkungen: Angstzustände und Depressionen seien die Folge und nehmen zu. Es sei zu Schlafstörungen und Wiedererinnerungen von Traumatisierungen, innerfamiliäreren und Partnerschaftskonflikten gekommen, hätten Forscher aus China berichtet, schreibt die Gemeinschaftspraxis für Psychotherapie Prof. Dr. Fegg & Kollegen auf ihrer Webseite.
Was weiter im DAK-Gesundheitsreport 2025 nachzulesen ist: „Die jüngeren Beschäftigten, insbesondere die Generation Z, zeigen ein stärkeres Bewusstsein für ihre physische und psychische Gesundheit. Im Gegensatz zu früheren Generationen, die oft mehr Gewicht auf Arbeitsmoral und Durchhaltevermögen legten, priorisiert die Generation Z ihre Gesundheit und sucht aktiv nach Möglichkeiten, sowohl ihre mentale als auch physische Gesundheit zu unterstützen. Sie sind proaktiver in der Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und in der Nutzung von präventiven Maßnahmen, um langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden“.
Auch tagesschau.de berichtete am 15.07.2025 ausführlich über die Probleme und geht auf den Gesundheitsreport 2025 der DAK nochmals im Einzelnen ein, https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/dak-studie-gesundheit-gen-z-100.html. Mehr als 25 Prozent der befragten Beschäftigten hätten angegeben, in den Wochen vor der Befragung eine depressive Symptomatik gehabt zu haben. Bei den 18- bis 24-Jährigen wären es sogar 37 Prozent gewesen. Das seien besorgniserregende Zahlen, hätten Experten geäußert. Studien-Mitherausgeber Volker Nürnberg meint: „Burn-out ist so ein bisschen die neue Pandemie bei den Jüngeren“. Bei vielen seien die Probleme hartnäckig. Dann sei oft nicht nur der Akku leer, sondern quasi das Ladekabel defekt. „Es wird darum gehen, junge Menschen beim Eintritt in die Arbeitswelt gut zu unterstützten“, so Nürnberg.








