Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft – Hauptverfahren eröffnet!!
Die Staatsanwaltschaft Landau hat gegen eine 44-jährigeFrau, die ihren 43-jährigen Ehemann am 28.10.2025 mit einem Messer schwer verletzt haben soll, Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts Landau wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erhoben.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass die Angeschuldigte am Abend des 28.10.2025 in der Küche des gemeinsam bewohnten Anwesens in einen Streit mit ihrem Ehemann geriet.
Im Rahmen dieser zunächst verbalen Auseinandersetzung soll die Angeschuldigte ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von ca. 20 cm ergriffen, damit ihren Ehemann angegriffen und versucht haben, diesen durch einen Stich in den Bauchbereich zu töten. Der Geschädigte erlitt hierdurch eine tiefe Stichverletzung in den Oberbauch, die zu einem massiven Blutverlust führte. Er konnte aus dem Haus fliehen und sich zu einem Nachbaranwesen begeben, dessen Bewohner Erste Hilfe leisteten und den Rettungsdienst verständigten. Er wurde unmittelbar durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, wo er sich einer Notoperation unterziehen und stationär behandelt werden musste.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass die Angeschuldigten aus Eifersucht heraus handelte. Die Angeschuldigte hat ihr Bedauern über das Geschehen geäußert und sich dahingehend eingelassen, dass sie ihren Mann nicht habe töten wollen. Das Landgericht Landau hat nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden. Die Angeschuldigte, die unmittelbar nach der Tat festgenommen wurde, befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz und das Polizeipräsidium Rheinpfalz haben bereits in einer Pressemitteilung am 28.10.2025 über den Vorfall berichtetet, auch dass der Mann inzwischen außer Lebensgefahr ist. Die 44-Jährige war den Angaben nach an diesem Dienstag zu Hause in Annweiler am Trifels mit ihrem 43 Jahre alten Ehemann in Streit geraten. Der Mann erlitt durch den Messerangriff schwere Verletzungen. Er konnte sich zu Nachbarn flüchten und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Die 44-Jährige habe sich nach dem Angriff im Oktober widerstandslos festnehmen lassen. Sie wurde daraufhin dem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags erließ. Die Frau wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.












