22 | 11 | 2017

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Wissenschaftsjournalist Robert Whitaker mit Publitzer-Preis ausgezeichnet

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Whitaker wirft Psychiatrie „institutionelle Korruption“ vor: Durch qualvolle Behandlungsmethoden, wie Elektroschocks, Lobotomie und Insulinkoma

von Karin Hurrle

Nach einem Medienbericht der amerikanischen Zeitschrift Street Spirit konnte der Enthüllungsjournalist Robert Whitacker, Autor des bahnbrechenden Buches Mad in America („Verrückt in Amerika“), durch seine faszinierenden Studien belegen, wie Pharmakonzerne die amerikanische Bevölkerung gefährden, indem sie vertuschen, wie ihre, in gigantischer Zahl verordneten Psychopharmaka, also Antidepressiva und Neuroleptika, Leid, Qualen und Krankheiten in unermesslichem Ausmaß verursacht haben. Whitaker sei einmal ein hoch angesehener Medizinjournalist bei der Albany Times Union gewesen und schrieb auch für den Boston Globe. Dort gelangte seine Reportagenserie über Schädigungen durch die Psychiatrie in die Endauswahl für den Publitzer-Preis. Als er seine Untersuchungen auf dem Gebiet der Psychiatrie begonnen habe, habe er selbst noch an den wissenschaftlichen Fortschritt geglaubt, der jahrzehntelang in der Öffentlichkeit verbreitet wurde. Auch habe er es als Revolution angesehen, dass durch Psychopharmaka Schizophrenie Heilung bringen könnte. Alleine die Tatsache, dass man früher diese Menschen weggesperrt habe, sei für ihn die Verabreichung eines Medikamentes ein Fortschritt gewesen. Whitaker hielt auch einen Vortrag am 22.11.2012 auf einer Fachveranstaltung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Reinhard-Nieter-Krankenhauses Wilhelmshaven über die Problematik der Psychopharmaka-Medikation im Kindesalter und bei Heranwachsenden.

Whitakter hat ebenso die gewaltigen Lügen und Vertuschungen aufgedeckt, die das Arzneimittelzulassungsverfahren der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA korrumpiert, wie auch die zurechtfrisierten Forschungsergebnisse von Medikamentenstudien, wo gefährliche und manchmal zum Tode führenden Nebenwirkungen von Arzneien wie Prozac (in Deutschland Fluctin) Zolof, Paxil (in Deuschland Seroxat) sowie Zyprexa verschwiegen werden. Wie weiter berichtet wird, werde die Geschichte noch beängstigender, wenn man erfahre, mit welch aggressiven Methoden die Pharmakonzerne prominente Kritiker durch Diffamierung in den Medien zum Schweigen gebracht und mit Hilfe von Geld und Macht die Entlassung angesehener Wissenschaftler und bedeutender medizinischer Forscher herbeigeführt habe, die es wagten darauf hinzuweisen, dass diese Arzneien zu Selbstmord und vorzeitigem Tode führen können.

Wie Street Spirit weiter schreibt, bezweifelt Whitaker auch die Wirksamkeit mit aller Macht beworbenen Wundermittel wie Prozac, Zolot und Paxil oder neue Atypische Neuroleptika wie Zyprexa. Seine Studien zeigten, dass diese Medikamente trotz aller Lobeshymnen bei der Behandlung von Psychosen und Depressionen kaum wirksamer sind als Placebos. Schließlich habe Robert Whitaker die beängstigende Schlussfolgerung gezogen, dass diese neuen Psychopharmaka direkt für eine besorgniserregende neue Epidemie arzneimittelinduzierter psychischer Erkrankungen verantwortlich sind. Die gleichen Mittel, die von Ärzten zur Stabilisierung bei psychischen Störungen verschrieben würden, führten zu pathologischen Veränderungen in der Hirnchemie und lösten dadurch Selbstmorde, Manien, Psychosen, epileptische Anfälle, Gewalttätigkeit, Diabetes, Bauchspeiseldrüsenversagen, Veränderungen im Stoffwechsel und vorzeitigen Tod aus. Mit seinen Studien erlangte er neue Erkenntnisse über qualvolle psychiatrische Behandlungsmethoden, wie Elektroschocks, Lobotomie, Insulinkoma und Neuroleptika. Der Öffentlichkeit machten die Psychiater weis, solche Verfahren würden Psychosen heilen, indem sie die Hirnchemie ins Gleichgewicht bringen.

 

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