23 | 10 | 2017

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BUCHTIPP: Zwei Schwestern - Im Bann des Dschihad

Bewertung:  / 7
SchwachSuper 

Eine verzweifelte Odyssee eines Vaters auf der Suche seiner beider Töchter in Syrien - Autor Åsne Seierstad

Eine packende und wahre Geschichte, über die auch im ERSTEN Programm am 01.10.2017 berichtet wurde. Und hier die Buchbeschreibung von AMAZON: "An einem Nachmittag im Oktober 2013 kommen die zwei Teenagerschwestern Ayan und Leila nach der Schule nicht wie gewohnt nach Hause. Stattdessen schicken sie eine E-Mail mit einer Nachricht, die ihren Eltern und Geschwistern schier die Luft zum Atmen nimmt: Die beiden Schwestern befinden sich auf der Reise nach Syrien, um sich dort dem Islamischen Staat anzuschließen. Sofort begibt sich ihr Vater auf die Suche nach ihnen mitten hinein ins Kriegsgebiet. Auf seiner verzweifelten und lebensgefährlichen Odyssee kooperiert er mit Schmugglern, Geheimdiensten und Terrormilizen. Wieso haben seine Töchter freiwillig ihr sicheres Leben aufgegeben? Wieso wurden im Vorfeld die Zeichen nicht richtig gedeutet? Und wie schafft er es, sie wieder zurückzuholen, notfalls auch gegen ihren Willen? Asne Seierstad beleuchtet das Thema in seiner gesamten Komplexität. Sie deckt nicht nur die Hintergründe der Radikalisierung sowie die Auswirkungen auf die Hinterbliebenen auf, sondern gewährt auch dramatische Einsichten in das Leben und Überleben im Terrorstaat.

Die Radikalisierung: Die beiden Mädchen, deren Namen die Autorin geändert hat, wuchsen in einer Familie auf, die um die Jahrtausendwende vor dem Bürgerkrieg aus Somalia nach Norwegen geflohen war.

Die Radikalisierung der beiden Schwestern habe nicht plötzlich stattgefunden, sie habe aus vielen kleinen Schritten bestanden, erklärt Åsne Seierstad. Ihr Vater habe ihr gesagt, dass alles anfing, als ihnen in der Moschee ein Koranlehrer empfohlen wurde, der einen sehr strengen Islam lehrte. Er sei sehr hübsch gewesen und die Mädchen seien sehr angetan von ihm gewesen. "Sie richteten sich für ihn her und verehrten ihn". Dass er ein Extremist war, ahnten die Eltern nicht. Wie sehr er die Mädchen indoktrinierte, sollten sie erst später erfahren.

Ausführlich beschreibt Åsne Seierstad Sadiqs Odyssee durch das vom Bürgerkrieg zerstörte Land. Zwar gelingt es ihm, die Töchter mithilfe eines Schmugglers zu finden, doch er wird vom IS gefangengenommen und gefoltert. Wieder auf freiem Fuße, erlebt er seine größte Enttäuschung: Ayan und Leila wollen auf keinen Fall mehr zurück. Sie haben sich entschlossen, mit den Dschihadisten zu leben. Die Geschichte der beiden Schwestern hat kein Happy End. "Was Sara und Sadiq erlebt haben, gehört zu den schlimmsten Dingen, die man sich als Eltern nur vorstellen kann: dass die eigenen Kinder fortgehen und nie mehr zurückkommen wollen", schreibt Åsne Seierstad. (red.)

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