13 | 12 | 2017

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Was tun bei Behandlungsfehlern von Ärzten?

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Bundesgesundheitsministerium erläßt Patientenrechtsgesetz!!

Am 26. Februar 2013 ist das vom Bundesgesundheitministerium eingebrachte Patientenrechtsgesetz verabschiedest worden. Es soll Transparenz schaffen, indem es die entscheidenden Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit medizinischer Versorgung in einem Gesetz bündelt. Sollte es trotz des anerkannt hohen Niveaus der Gesundheitsversorgung in Deutschland zu einem Schadensfall kommen und ein verschuldeter ärztlicher Behandlungsfehler oder unzureichende Informations- oder Organisationsabläufe vorliegen, stehen jedem Betroffenen Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche zu. Wie Sie bei einem Verdacht auf einen Behandlungsfehler vorgehen sollten, hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. Aus Befragungen ist bekannt, dass ein sehr wichtiges Bedürfnis von Betroffenen ein klärendes Gespräch mit der verantwortlichen Ärztin oder dem verantwortlichen Arzt ist. In diesem Fall ist der Ansprechpartner entweder das Krankenhaus oder die Ärztin oder der Arzt selbst. Im Krankenhaus können Sie sich auch an das Beschwerdemanagement wenden. In einigen Ländern ist ein unabhängiger Patientenfürsprecher (Ombudsfrau bzw. Ombudsmann) gesetzlich vorgeschrieben. An ihn oder sie können Sie sich im Beschwerdefall wenden und sich beraten lassen. Sind allerdings all diese Bemühungen erfolglos, so kann man sich direkt an die eigene Krankenkasse wenden. Am 30.05.2017 hat der Sender SWR1 darüber informiert, dass die zuständige Krankenkasse einen Behandlungsfehler des Patienten überprüfen lassen kann, indem der Medizinische Dienst ein entsprechendes Fachgutachter in Auftrag gibt.

Daher ist ein weiterer wichtiger An­sprechpartner bei einem Verdacht auf Vorliegen eines Behandlungsfehles die eigene  Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, ihre Mitglieder bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen, die bei der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen aus Behandlungsfehlern entstanden sind, kos­tenlos zu unterstützen. So können sie bei Verdacht auf eine fehlerhafte Behandlung ein Sachverständigengutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ein­holen um zu klären, ob überhaupt ein Behandlungsfehler vorliegt.

Die Ärzteschaft selbst hat Einrichtungen gegründet, die Patentinnen und Patienten bei der Klärung eines Behandlungsfehlerverdachts unterstützen. Diese Gutachterkommissionen oder Schlichtungsstellen sind meistens bei der jeweils zuständigen Landesärztekammer oder der Landeszahnärztekammer angesiedelt. Hier können Sie ebenfalls begutachten lassen, ob Ihr Verdacht zutrifft oder nicht. Die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen greifen Fälle auf, die noch nicht Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens sind und die in der Regel nicht länger als fünf Jahre zurückliegen dürfen. Der Vorteil an diesem Vorgehen ist, dass während des Verfahrens die Verjährungsfrist Ihres möglichen Schadensersatzanspruchs unterbrochen wird. (red.)

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