22 | 11 | 2017

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AOK-Pflegereport: Zu viele schädliche Psycho-Pillen für Demenzkranke

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Viele Psychopharmaka sind nicht für Demenzkranke zugelassen

Ein erschreckender Bericht vom AOK-Pflegereport wurde am 5. April in SWR AKTUELL vorgestellt. In Pflegeheimen bekommen Menschen mit Demenz sehr häufig Psychopharmaka, besagt diese Studie. Derartige Medikamente würden zwar gegen Wahnvorstellungen helfen, seien aber auch gefährlich, denn viele Psychopharmaka seien nicht für Demenzkranke zugelassen. Laut SWR-Bericht brauchen Demenzkranke viel Betreuung und viel Zeit - in deutschen Pflegeheimen werde die Betreuung offenbar zu oft durch Medikamente ersetzt. 40 Prozent der Demenzkranken erhalten laut dem aktuellen Pflegereport der AOK sogenannte Neuroleptika. Das seien Medikamente, die Hersteller eigentlich gegen Wahnvorstellungen und Schizophrenie getestet und dafür zugelassen seien, habe Petra Thürmann, Pharmakologin und Mitglied des Sachverständigenrates des Bundesgesundheitsministeriums gewarnt. Nur zwei dieser Medikamente seien in Deutschland auch für Menschen mit Demenz zugelassen, wenn sie wahnhafte Vorstellungen und Ängste haben oder sich aggressiv verhalten. Seit Jahren deckt SWR REPORT MAINZ Missstände auf und geht mit diesen an die Öffentlichkeit.

Der Nutzen von Neuroleptika bei Pflegebedürftigen ist nach Ansicht der Expertin nicht besonders groß, die Risiken dagegen schon: "Wenn Sie 1.000 Patienten mit aggressivem Verhalten, Wahnstörungen und Demenz mit diesen Medikamenten behandeln, hilft das etwa 10 bis 20 Prozent".  Weitere 10 Prozent der Erkrankten drohten Nebenwirkungen von Gehstörungen über Schlaganfall bis hin zum Tod. (red.)

 

 

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