29 | 05 | 2017

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Depressionen auf der Spur: Wissenschaftler in Hessen ermitteln psychotherapeutischen Bedarf bei Asylbewerbern

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Asylbewerber beteiligen sich an dieser Studie - Ein Projekt der Philipps-Universität Marburg

Unter dem Arbeitstitel „Psychotherapeutische Erstversorgung von AsylbewerberInnen in Hessen“ ermitteln Wissenschaftler um Psychologin Dr. Dr. Ricarda Nater-Mewes, welchen Bedarf an psychotherapeutischen Hilfen Asylbewerber haben, und vermitteln die entsprechende Hilfe. Die Teilnahme an der Untersuchung ist freiwillig, sie erfolgt mittels computergestütztem Fragebogen und anschließendem Gespräch, wie Hanna Reich vom Projektteam erläutert. Die Umfragen wurden als Forschungsprojekt der Philipps-Universität Marburg durchgeführt. Die Psychologin führt die Erhebung vor Ort in den Gemeinschaftsunterkünften durch – meist mit Dolmetscher, denn die Interviews können neben Deutsch und Englisch auch in Arabisch, Persisch und Kurdisch geführt werden. Ein soziales Projekt, an dem sich auch der Landkreis Giessen beteiligt. Wie sehr Asylbewerberinnen und –bewerber von traumatischen Veränderungen betroffen sind, soll durch eine Studie der Philipps-Universität Marburg belegt werden, an der sich u.a. der Landkreis Gießen beteiligt. Sozialdezernent Dirk Oßwald äußerte sich dazu wie folgt: „Den Asylbewerbern, die im Landkreis Gießen leben, möchten wir bestmöglich helfen. Neben der Wohnstätte bieten wir deswegen auch Begleitung durch Sozialarbeiter, Sprachkurse und sogar Praktika und Arbeitsgelegenheiten an. Dass wir uns am Projekt der Uni Marburg beteiligen, war also fast selbstverständlich. Es zielt auf die Verbesserung der seelischen Gesundheit ab und leistet somit einen Beitrag für das Wohlergehen der Asylbewerber.“

Bislang wurden rund 50 Menschen zu ihren Erlebnissen und Belastungen befragt. Auch in Treis haben sich einige Männer und Frauen bereiterklärt, bei der Studie mitzumachen. Die Befragung zielt auf eine Reihe psychischer Störungen, die bei Flüchtlingen zu erwarten sind. Dazu zählen posttraumatische Belastungsstörung, andere Arten der Angststörungen, Depressionen, Suchterkrankungen sowie körperliche Symptome, die nicht auf eine organische Ursache zurückzuführen sind. Die ersten Ergebnisse bestätigen die Hypothese: Fast alle untersuchten Menschen zeigen Formen der nachgefragten seelischen Störungen. Dabei seien die Beeinträchtigungen so individuell wie die Probanden und ihre persönliche Geschichte, berichtet der Landkreis in Giessen. Verallgemeinerbare Rückschlüsse lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ziehen, erläuterte Ricarda Nater-Mewes beim Termin in der Gemeinschaftsunterkunft Treis. (red.)

 

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