30 | 03 | 2017

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Ausgespäht: Intime Daten von Millionen Deutschen im Handel

Bewertung:  / 7

Sendungen des NDR, wie "ZAPP" und PANORAMA am 1.11., 2.11. und am 3. November 2016 geben Beispiele, wie intime Daten aus Privat- und Berufsleben u.a. über Sado-Maso-Vorlieben eines Richters verkauft werden!!

Was wir im Internet tun, zeigt, wer wir sind: Einkaufen, Bank-Geschäfte, Reiseplanung oder Porno - alles online. Multinationale Firmen machen aus diesen Informationen ein Milliardengeschäft. Sie sind in der Lage, jeden Schritt mitzuzeichnen, den User im Internet unternehmen. Diese Informationen verkaufen sie dann in Paketen weiter - angeblich anonymisiert und ohne Schaden für den Nutzer. Recherchen des NDR zeigen indes, wie einfach sich diese Daten konkreten Personen zuordnen lassen und wie umfangreich sie intime Details aus dem Leben der Nutzer preisgeben. In einer monatelangen Recherche konnten Reporter der NDR Fernsehmagazine "Panorama" und "Zapp" Zugang zu einem umfangreichen Datensatz erlangen und ihn auswerten. Darin enthalten ist jede Bewegung von Millionen von Internet-Nutzern im Monat August. Mit den Daten lässt sich das Leben der User bis in den intimsten Bereich nachzeichnen. In dem Datensatz finden sich neben privaten Nutzern auch Personen des öffentlichen Lebens: Manager, Polizisten, Richter, Staatsanwälte und Journalisten.

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Hölle Kinderpsychiatrie - Die enttäuschten Opfer

Bewertung:  / 10

Ein Video-Beitrag von WESTPOL- Gesendet am 19.06.2016 vom WDR - Verfügbar bis 19.06.2017

Etwa 118.000 Jungen und Mädchen haben in der Nachkriegszeit in deutschen Psychiatrien und Behinderteneinrichtungen schweres Leid und Unrecht erfahren. Darüber berichtete der WDR in einer Sendung am 19.06.2016. Der Film steht noch bis am 19.06.2017 im Netz.  Bis heute warten die Opfer auf eine Entschädigung. Bund, Länder und Kirchen streiten seit Jahren über einen Opferfonds. Die Ministerpräsidenten haben gemeinsam mit der Kanzlerin endlich eine Entscheidung festgelegt. Die Opfer sind über diese Regelung enttäuscht. Auch über Kinder, die in Ihrer Heimat verheiratet werden, wird in diesem Film berichtet. Einige der Kinder sind auf der Flucht vor ihren Männern, die zwangsverheiratet oder verkauft wurden. Einige Mädchen haben auch aus Schutz geheiratet, um sie sich während der Flucht zu schützen.

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Kachelmann-Prozess: Ex-Geliebte muss 7.000 Euro zahlen

Bewertung:  / 20

Urteil des Gerichts: Kachelmann wurde vorsätzlich und wahrheitswidrig der Vergewaltigung bezichtigt!!

Nach neuesten Meldungen von ZDF HEUTE und der Süddeutschen Zeitung vom 28.09.2016 hat Jörg Kachelmann eine Schadenersatzklage gegen seine Ex-Geliebte vor dem Oberlandgericht Frankfurt gewonnen. Sie ist letzten Mittwoch zur Zahlung von mehr als 7.000 Euro nebst Zinsen verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass ihn die Ex-Geliebte vorsätzlich und wahrheitswidrig der Vergewaltigung bezichtigt habe. Das Landgericht Frankfurt habe dies in erster Instanz noch verneint. Die Journalistin Claudia D. wurde von Kachelmann auf Erstattung von 13.000 Euro angeklagt, die er an Gutachten bezahlen musste, um sich gegen deren Vergewaltigungsvorwürfe zu wehren. Im Zivilverfahren musste Kachelmann nachweisen, dass seine Ex-Geliebte ihn falsch beschuldigt hat. Ein vom 18. OLG-Senat bestellter Rechtsmediziner hatte in einem Gutachten erklärt, dass viel dafür spreche, dass sich die Radiomoderatorin selbst die Verletzungen beigebracht habe.

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Journalisten haben Schweigepflicht

Bewertung:  / 5

Es gibt kein Recht die Schweigepflicht zu brechen

Nach einem Bericht in DIE WELT vom 20.06.2000 haben Journalisten Schweigepflicht, auch gegennüber der Polizei. In Schweden sei ein Reporter verurteilt worden, weil er seine Quelle verraten hatte. Dieser Journalist wurde in Stockholm zu knapp 500 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Richter habe den 24-Jährigen für schuldig befunden, gegen die im Grundgesetz verankerte Schweigepflicht für Journalisten verstoßen zu haben. Dieser Fall haben in Schweden für viel Aufsehen gesorgt. Der Reporter hatte Im Winter 1998 in der Boulevardzeitung "Aftonbladet" eine Serie über eine angeblich neue, aggressive neonazistische Terroristengruppe veröffentlicht. Die Berichte seien mit dramatischen Fotos veröffentlicht worden, darunter ein Junge, mit Gesichtsmasken und Männer die posierend mit automatischen Waffen schwingend, vor den Haustüren standen Polizeisprecher Claes Cassel und der TV-Journalistin Alexandra Pascalidous. Später habe der Journalist in einem Interview mit Cassel den Vornamen eines der involvierten Neonazis genannt. Der Polizist gab daraufhin den Fall an seine Kollegen weiter, fünf Männer wurden entlarvt und gemeinsam mit dem Journalisten vor Gericht gestellt. Die Anklage lautete auf Bedrohung.

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Matthias Spielkamp - Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

Bewertung:  / 16

Pressefreiheit ist: Als Vierte Gewalt zu agieren, die die Handlungen von Legislative, Exekutive und Judikative kontrolliert

Reporter ohne Grenzen dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit weltweit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten und deren Mitarbeiter in Gefahr sind. Matthias Spielkamp lebt als freier Journalist, Blogger, Referent und Berater in Berlin und ist Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen. Als Journalist schreibt er vor allem über Internet-Politik, soziale und gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung sowie über Urheberrechtsfragen. Er betreibt mehrere Online-Portale und Blogs wie das immateriblog sowie iRights.info. Als Experte für Online-Journalismus und Urheberrecht ist er zudem als Berater, Sachverständiger und Trainer tätig. Matthias Spielkamp, Jahrgang 1970, ist Mit-Gründer und Herausgeber des Online-Magazins iRights.info, das über Rechtsfragen der digitalen Welt informiert und mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Er ist Partner beim Think Tank iRights.Lab und war Sachverständiger in Bundestagsanhörungen zu Urheberrecht, Online-Journalismus und Qualitätsjournalismus. Er ist Mitglied des American Council on Germany (John J. McCloy-Fellow) und Beiratsmitglied des Whistleblower Netzwerks. Matthias Spielkamp hat Philosophie an der FU Berlin (MA) und Journalismus an der University of Colorado at Boulder (MA) studiert und mehrere Bücher veröffentlicht.

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Auf nach Berlin - Festival of Lights noch bis 16. Oktober 2016

Bewertung:  / 4

Es locken viele Sehenswürdigkeiten und kulturelle Angebote!!!

Noch bis zum 16. Oktober verzaubert "Das Festival of Lights" Berlin. Zahlreiche Gebäude und Plätze in der Hauptstadt werden jedes Jahr im Oktober bunt illuminiert. Viele Wahrzeichen, historische Orte, Straßen, Plätze, Szeneviertel und interessante Orte jüngsten Berliner Geschichte werden mit Licht inszeniert. Das Festival of Lights findet 2016 bereits zum zwölften Mal statt und steht unter der Schirmherrschaft des regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller. Die meisten Beleuchtungen sind täglich von 19 Uhr bis Mitternacht zu sehen, Interessierte und Gäste können Berlin nicht nur hautnah erleben, sie können folgende illuminierten Gebäude bewundern: Brandenburger Tor, Hotel de Rome, Fernsehturm, Potsdamer Platz, Humboldt-Universität, Juristische Fakultät der Humboldt-Universität, Nikolaiviertel, Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Botschaft der Republik Singapur, Berliner Stadthaus, Märkisches Viertel mit vielen Illuminationen und das Marstall Gebäude. Das Umspannwerk in Kreuzberg wird nur am 15. Oktober beleuchtet, das Rathaus Lichtenberg am 14. Oktober.

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Roland Freisler: Der Vollstrecker Adolf Hitlers und Richter ohne Gnade

Bewertung:  / 21

Freisler: Personifiziertes Beispiel für Rechtsbeugung in der Justiz - Bekannt für politische "Schauprozesse" - Von ihm wurden die Geschwister Scholl zum Tode verurteilt!!

Roland Freisler verurteilte die Mitglieder der "Weißen Rose" ebenso wie Verschwörer des Hitler-Attentats vom 20. Juli. Roland Freisler sah sich vor allem als politischen Soldaten. Das Schlachtfeld seines Fanatismus' war der Gerichtssaal. Vor 71 Jahren kam der Präsident des Volksgerichtshofs bei einem Bombenangriff ums Leben. Das schreibt Prof. Dr. André Niedostadek in der Biografie über Hitlers Vollstreckungsgehilfen. Bis heute sei vor allem ein Name mit der nationalsozialistischen Unrechtswillkür verbunden: Roland Freisler, einer der letzten Präsidenten des Volksgerichtshofs, schreibt Niedostadek weiter. Mehr als 5.000 Todesurteile hat die Institution in seiner Zeit gefällt, manchmal mehr als ein Dutzend an einem Tag. Allein für etwa die Hälfte davon ist der von Freisler geführte Erste Senat verantwortlich. Schon leise Zweifel am Endsieg hätten direkt vom Gerichtssaal zum Schafott führen können. Im Januar 1985 befassten sich die Abgeordneten des Bundestages mit der Drucksache 10/2368. An diesem Tag diskutierten die Parlamentarier, wie mit der NS-Justiz umzugehen ist, wie steht man zum staatlich verordneten Rechtsterror des Volksgerichtshofs, der für Tausende von Todesurteilen bis 1945 verantwortlich ist. Das Parlament beschließt sodann auf Empfehlung des Rechtsausschusses, sämtliche Urteile für null und nichtig zu erklären. "Die als Volksgerichtshof bezeichnete Institution", so heißt es in dem einstimmigen Beschluss, sei "kein Gericht im rechtsstaatlichen Sinne, sondern ein Terrorinstrument zur Durchsetzung der nationalsozialistischen Willkürherrschaft".

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