20 | 02 | 2018

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Durchsuchung bei Kreditvermittlern in der Pfalz

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Ermittlungen dauern noch an - Wirtschaftskriminalität muss bedingungslos aufgeklärt werden!!

Speyer:  Am 05.10.2017 hat der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber folgende Pressemeldung herausgegeben: "Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) mit Beamten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz und des Zolls durchsucht aufgrund zweier Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Frankenthal (Pfalz) zeitgleich die Geschäftsräume von sechs Firmen im Raum Speyer und die Privatwohnungen von fünf Beschuldigten in der Pfalz. Nach den bisherigen Ermittlungen besteht gegen die Beschuldigten der Verdacht des mehrfachen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betruges (§ 263 Abs. 1, Abs. 3, Satz 2, Nr. 1, § 25, Abs. 2, § 53, § 54 StGB). Die Beschuldigten sollen insbesondere dafür verantwortlich sein, dass kreditsuchende Kunden über die Höhe der von ihnen zu erstattenden Fahrtkosten der Kreditvermittler getäuscht wurden. Ferner besteht gegen zwei Beschuldigte zusätzlich der Verdacht des Vorenthaltens / Veruntreuens von Arbeitsentgelt (§ 266a StGB). Insoweit sollen mit der Darlehensvermittlung betraute Mitarbeiter offiziell als selbständige Mitarbeiter geführt worden sein, obwohl es sich tatsächlich um sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse handelte".  Mehrere Medien haben diese Pressemeldung veröffentlicht, u.a. die RHEINPFALZ, das RNF, der Mannheimer Morgen, der FOCUS und Andere. NACHRICHTEN REGIONAL hat selbst die Recherchen aufgenommen. Mittlerweile steht allerdings fest, dass es sich um die Kreditvermittler-Firma Maxda handelt mit bundesweit aktivem Firmengeflecht. Wenn die Vorwürfe ehemaliger Mitarbeiter stimmen, dass jahrelang Kunden betrogen worden sein sollen, ist von einem Wirtschaftsbetrug in Millionenhöhe auszugehen. Der Geschäftsführer von Maxda soll auch Hauptsponsor des 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2015/16 gewesen sein. Im November 2011 hatte die Rhein-Zeitung schon einmal über dubiose Firmengeflechte in Speyer berichtet und dass der Polizei in Speyer und Krefeld ein Schlag gegen die Call-Center-Szene gelungen ist. Im gleichen Zeitrahmen fanden auch Drogen-Razzien in Ludwigshafen und Mannheim statt. Der SWR Aktuell hatte ebenfalls darüber berichtet. Nach Rückfrage bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal teilt der Leitende Oberstaatsanwalt Ströber am 15.01.2018 mit, dass die Ermittlungen noch andauern. Seit Anfang 2016 rumort es beim 1. FCK  wegen U21-Trainer Stefan Kuntz. Medien hatten bereits über die turbulente Jahreshauptversammlung berichtet, auch die Süddeutsche Zeitung am 14.11.2016, dass beim Verein 1,9 Millionen Euro vermisst werden. Die Frage blieb offen, was Kuntz damit zu tun haben könnte.

Über das Ergebnis der Ermittlungen wird NR seine Leser auf dem Laufenden halten. (red.)

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