12 | 12 | 2017

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Ein Jahr nach Gewalttat in Hameln: Kader K. exklusiv im Fernsehinterview

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Bis heute kein Geld aus dem Täter-Opfer-Ausgleich - NDR berichtete am 19. November in "Hallo Niedersachsen"

Am 20. November 2016 ereignete sich in der Hamelner Südstadt ein grausames Verbrechen: Ein Mann band seine Frau an sein Auto und schleifte sie mit hoher Geschwindigkeit 250 Meter über den Asphalt. Die 28-jährige Kader K. wurde zunächst in Hameln notoperiert, dann in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen und in ein künstliches Koma versetzt. Sie erlitt schwerste Verletzungen, überlebte die Tat knapp. Noch heute hat sie mit körperlichen und psychischen Folgen zu kämpfen. „Hallo Niedersachsen“ hat Kader K. ein Jahr nach der Tat getroffen. Über ihr Trauma und ihren Versuch, sich ein neues Leben aufzubauen, spricht sie am Sonntag, 19. November zum ersten Mal im Fernsehen. „Vor einem Jahr ist mir was ganz schlimmes passiert. Ich kann es immer noch nicht realisieren. Ich denke immer wieder, wie hab ich das alles überlebt? Ich hab viel durch gemacht in diesem Jahr. Viel Trauer, viel Aufregung.“ Das sind die ersten Worte, die Kader K. im Interview mit dem NDR Fernsehen sagt.

Ein weiterer Schicksalsschlag: Ihren Eltern droht die Abschiebung in die Türkei. Wenn die junge Frau daran denkt, dass sie ihren Alltag, der noch längst keiner ist, ohne ihre Familie bewältigen soll, dann fällt ihr das sehr schwer. „Meine Familie ist mir sehr wichtig. Ohne meine Familie kann ich mich kaum bewegen“, sagt Kader K. „Ich bin sowieso ein halber Mensch. Dann bin ich ... Ich kann dann wirklich wichtige Dinge nicht machen“. Kochen, putzen, rausgehen, Termine erledigen, all das sind Dinge, für die sie ihre Familie brauche.

Noch immer bekommt sie offenbar von ihrem Ex-Mann, den Kader K. nur „den Täter“ nennt, kein Geld. Sie berichtet davon, dass er weder Unterhalt noch das Geld aus dem Täter-Opfer-Ausgleich, das ihr zukommen sollte, zahlt: insgesamt 137.000 Euro. Momentan lebt Kader K. von Spenden. Vom Amt erhält sie derzeit nichts, da die Zuständigkeiten nicht geklärt sind. Dass der verurteilte Täter jetzt den Prozess neu aufrollen lassen will, weil er nicht mehr mit dem Täter-Opfer-Ausgleich einverstanden scheint, erschüttert, aber überrascht sie nicht. „Da sieht man, dass er das nicht bereut“, sagt Kader K. Die Reue vor Gericht, die Beteuerung sein Vermögen an sie zu geben, all das sei eine Show gewesen, um eine möglichst geringe Haftstrafe zu bekommen, sagt sie „Hallo Niedersachsen“. (red.)

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