26 | 07 | 2017

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Das INTERVIEW mit Yvonne Jakob – Vorsitzende der „Vereinigung Kindeswohl e.V.“

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Will sich für das Recht von Kindern einsetzen – Großes Lob für Familienrichter Dr. Fitterer

Anfang Januar 2017 wurde der Verein „Vereinigung Kindeswohl e.V.“ gegründet. Yvonne Jakob aus Neustadt an der Weinstraße wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt. NACHRICHTEN REGIONAL hatte am 04.01.2017 darüber berichtet. Durch Betroffenheit vieler Eltern und weil ihr Kinder sehr am Herzen liegen, engagiert sie sich schon lange für die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Yvonne Jakob ist auch davon überzeugt, dass man einen solchen Verein dringend braucht. Wenn Elternteile Probleme mit dem Sorgerecht haben, können sie zu ihr kommen. Sie wird ihre Sorgen an die entsprechenden Fachleute weiterleiten. Großes Lob von ihr gab es für den Familienrichter Dr. Daniel Fitterer, der zur Zeit beim OLG in Zweibrücken hospitiert. Der persönliche Wunsch von ihr wäre, wenn er wieder an das Amtsgericht Neustadt zurück käme. Denn sie habe sehr gute Erfahrung mit ihm gemacht. Es habe die Vergangenheit gezeigt, dass seine gefassten Beschlüsse immer wieder dem Kindeswohl zugute kamen. Der Verein hat sich daher zur Aufgabe gemacht, Bindeglied zwischen Gericht und betroffenen Familien zu sein. Mit der Mannschaft des neu gegründeten Vereins seien diese Ziele auch zu erreichen, sagt die 1. Vorsitzende.

Frage 1:
Was Frau Jakob, ist derzeit als Vereinsvorsitzende Ihr vorrangiges Ziel?

Es ist unser aller Wunsch, das Kindeswohl immer wieder in den Vordergrund zu stellen, da uns viele Beispiele gezeigt haben, dass diese Forderungen in der Praxis nicht immer umgesetzt wurden. Wir mussten leider erfahren, dass der Kindeswille bei den Behörden oft keine Berücksichtigung fanden. Insofern ist es den Verantwortlichen in unserem Verein wichtig, dass das Kind oder der Jugendliche zu seinem Recht kommt.

Frage 2:
Haben Sie Erfahrungen damit, wie man betroffenen Elternteilen helfen kann, die gemeinsam um das Sorgerecht ihrer Kinder kämpfen? Oft endet dieser Streit doch vor dem Familienrichter, der dann entscheiden muss.

So wie es in unserer Satzung niedergeschrieben ist, wollen wir Bindeglied zwischen Jugendamt und Eltern sein. Durch entsprechende Mediationsverfahren ist es möglich, wie zum Beispiel im Cochemer Modell, im Vorfeld einer gerichtlichen Auseinandersetzung Lösungen zu finden, damit dem Kindeswohl Genüge getan wird.

Frage 3:
Wie kann man streitenden Eltern helfen, wenn sich dann auch noch das Jugendamt einschaltet?

Alle Beteiligten sollten eine kooperative Zusammenarbeit anstreben, der Kindeswille sollte Bestandteil und Ziel von gemeinsamen Lösungen sein.

Frage 4:
Wie kann Ihr Verein helfen, wenn eine Situation so verfahren ist, Eltern nicht zu ihrem Recht kommen, sich das Jugendamt einschalten muss und ein Gutachter eine Beurteilung vornehmen muss?

Unser vorrangiges Vereinsziel ist, Gutachten in Augenschein zu nehmen und die Qualität anhand von Beispielen selbst beurteilen zu können. Dabei ist es uns besonders wichtig, wie neutral das Kindeswohl oder der Kindeswille betrachtet wird.

Frage 5:
Der Verein will Bindeglied zwischen Eltern und Gericht sein. Wie stellen Sie sich dies in der Praxis vor?

Wie eingangs schon erwähnt, ist eines unserer vorrangigen Ziele, durch Mediation zu vermitteln und somit die Gerichte zu entlasten.

Frage 6:
Sie haben ja gewisse Erfahrungswerte auf diesem Gebiet. Glauben Sie, dass es viele Elternteile gibt, die sich mit ihren Problemen an Sie wenden werden? Und wie wird die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern sein?

Unsere Pressemitteilung über die Neugründung unseres Vereins haben wir an viele Medien verteilt, unter anderem diese Nachricht auch über facebook verbreitet. Viele Betroffene haben sich bereits bei mir gemeldet, die Probleme dieser Art haben. Unser Verein wünscht sich eine gute Zusammenarbeit gerade mit den Jugendämtern, aber auch mit den entsprechenden Familienrichtern. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal die gute Zusammenarbeit mit Familienrichter Dr. Fitterer erwähnen. Wir vom Verein würden uns alle wünschen, wenn er wieder ans Amtsgericht Neustadt zurückkehren würde. Unser Verein steht bei Problemen gerne als Vermittler zur Verfügung.

Frage 7:
Sie und Ihr Team scheinen hoch motiviert zu sein, sich auch um das Kindeswohl kümmern zu wollen. Wer steht Ihnen alles fachlicht zur Seite? Und wie wollen Sie mit Ihrem Engagement weiter an die Öffentlichkeit gehen?

Wir vom neu gegründeten Verein sind deshalb hoch motiviert, weil wir die Vereinsziele auch erreichen wollen und weil uns Kinder und Jugendliche am Herzen liegen. Fachlich stehen uns mehrere juristische und therapeutische Personen zur Verfügung. Wir haben in naher Zukunft geplant, mit einem Video-Beitrag über die Offenen Kanäle an die Öffentlichkeit zu treten.

Die Redaktion von  NACHRICHTEN REGIONAL bedankt sich recht herzlich für das INTERVIEW und wünscht allen Vorstandsmitgliedern des neu gegründeten Vereins "Vereinigung Kindeswohl e.V." ein gutes Gelingen. Anfragen und Schreiben an  die „Vereinigung Kindeswohl e.V.“ sind derzeit zu richten an folgende e-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . (red.)



 

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