13 | 12 | 2017

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Medien und Meinungsmacht - Lügen unsere Medien?

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attac Ludwigshafen und Mannheim laden zum Vortrag und Diskussion am 12. Oktober, 19.30 Uhr ein

Medien und Meinungsmacht - Lügen unsere Medien? Zu diesem Thema laden attac Ludwigshafen und Mannheim am Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.30 Uhr ins ver.di-Gewerkschaftshaus, Ludwigshafen, Kaiser-Wilhelm-Straße 7 ein. Wir sprechen über: innere Zensur und Pressefreiheit, Gesinnungs- und Rudeljournalismus, Konzerninteressen und Medien“steuerung“, Nachrichten als globales Geschäft und die notwendige Demokratisierung der Medien. Referent: Rainer Butenschön, Journalist aus Hannover, Vorsitzender des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in Niedersachsen/Bremen, Mitherausgeber der Zeitschrift „Ossietzky“, Mitautor des Buchs „Lügen die Medien“ (Hg. Jens Wernicke, Westend-Verlag Ffm, 2017). Information ist die Währung der Demokratie! Das sagte Thomas Jefferson, einer der revolutionären Gründerväter der USA im 18. Jahrhundert. Doch der Spielraum für kritischen, demokratie-tauglichen Journalismus ist heute drama­tisch kleiner geworden. Teile der sozialen und politischen Wirk­lichkeit finden in den Konzernmedien gar nicht oder nur wie in einem Zerrspiegel statt.

Das Problem ist: Die in den Massenmedien veröffentlichte Meinung wird unter nicht-öffentlichen Umständen von sehr großen Konzernen, die hinter den Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsendern und Internetkanälen stehen, produziert. Dabei setzen sich kommerzielle und machtpolitische Interessen durch, ganz im Interesse der Reichen und Privilegierten.

Rainer Butenschön ist überzeugt, es gibt keine Demokratie ohne Demokratisierung der (Massen)medien. Aber wie kann dieser Produktionsprozess demokratisiert werden – im Inter­esse der Lebensfähigkeit unserer Demokratie?

Beim Blick auf die Kriegspropaganda der Konzernmedien zeigt sich: dies ist im Zweifel eine Frage auf Leben oder Tod, eine Frage, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft mit entscheidend ist.

Die Massenmedien sind zu Wachhunden der privilegierten Teile der Gesellschaft geworden, sagen Noam Chomsky (USA) und Ignacio Ramonet, der ehemaliger Herausgeber von „Le Monde“

 

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