20 | 02 | 2018

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Leserbrief zu: "Alleinerziehende Mütter in Sorge um ihre eigenen Kinder"

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"Produkt Kind": Muss erst ein Kind durch die Mithilfe des Jugendamtes oder Gerichts sterben, bevor sich die Politik solcher Fälle annimmt?

Heute erreicht unsere Redaktion ein weiterer Leserbrief mit folgendem Inhalt: „Produkt Kind“ mit diesen Worten lassen sich die in Ihren Artikel beschriebenen Zustände zusammen fassen. Hier werden Kinder einer Logik des Marktes unterworfen. Das Angebot der Heimplätze muss mit entsprechender Nachfrage auch gedeckt werden, um Jugendhilfeträger nicht in eine finanzielle Misslage zu bringen. Anstatt dieses neoliberale Marktmodell und seine Auswüchse zu kritisieren und zu kontrollieren sowie den pädagogischen bzw. juristischen Fachverstand walten zu lassen, machen sich Jugendämter und Familiengerichte oftmals zum willigen Sklaven dieses Modells. Im Jugendamts- und Gerichtsbezirk Neustadt/Weinstrasse scheint dies systematisch und bewusst gemacht zu werden. Hier fehlt eine nachhaltige und am Kind orientierte Arbeit. Kindeswohl wird hier so scheint es, gedeutet, wie es gerade gebraucht wird.

Dabei wird vergessen, dass nicht nur die Kinder selbst unter den massiven Schädigungen (vor allem psychischer Art) solcher Arbeit zu leiden haben, sondern auch jeder nicht beteiligte bzw. betroffene Bürger zur Kasse gebeten wird. Diese Kinder haben Schädigungen, die sie ein Leben lang begleiten. Sie erleben in der Schule und im Beruf Nachteile, welche vom Sozialstaat ausgleichen werden müssen. Dieses wird und muss solidarisch von allen Bürgern getragen werden, weil diese Behörden lieber wegschauen als hinschauen. Hier wird mit Kindern bewusst Kasse gemacht und billigend in Kauf genommen, dass Kinder massive Schädigungen erleiden. Es handelt sich schlicht und ergreifend um eine staatliche Gefährdung des Kindeswohls.

Leider so scheint es, muss erst ein Kind durch die Mithilfe des Jugendamtes oder Gerichts sterben, bevor sich die Politik solcher Fälle annimmt. Und wenn dies der Fall ist, ist es leider so, dass die Politik lieber kollektive Strafmaßnahmen gegen die Eltern verhängt, anstatt sich die Frage zu stellen, welchen Beitrag haben Jugendhilfeträger geleistet, dass das Kind zu Tode gekommen ist".

Stefan Schmitt, Kaiserslautern

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