19 | 11 | 2017

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Geothermie in der Südpfalz: Chance oder Risiko?

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„SWR4 Klartext“ diskutiert mit Fachleuten und Publikum in Landau / Donnerstag, 27.4.2017

Das Zauberwort heißt erneuerbare Energien. Doch im Erdboden warten nicht nur Schätze, sondern es lauern auch Gefahren. So kämpfen die Geothermie-Lobby und deren Gegner hitzig um jede Tiefenbohrung. Unter dem Titel „Geothermie in der Südpfalz: Chance oder Risiko?“ lädt SWR4 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 27. April 2017, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein und überträgt live von 19 bis 21 Uhr.  Die Veranstaltung in der Reihe „SWR4 Klartext“ findet ab 19 Uhr im Weingut Dirk Vögeli, Am Neuberg 48 in Landau-Wollmesheim statt. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Wie immer stellen sich die Gäste auch den Fragen aus dem Publikum. SWR-Moderator Thomas Meyer begrüßt auf dem Podium: Thomas Hirsch (Oberbürgermeister Landau, CDU), Dr. Christian Bönnemann (Bundesanstalt für Geowissenschaften), Josef Daldrup (Unternehmer, Daldrup & Söhne AG), Thomas Hauptmann (Bundesverband „Bürgerinitiativen Tiefe Geothermie“), Werner Müller (Bürgerinitiative „Geothermie Landau“) und Lutz Stahl (Bundesverband Geothermie, Präsidiumsvorstand und Geschäftsführer „Deutsche Erdwärme“).

Teufel im Detail
Es hört sich so einfach an: die Erdwärme nutzen und Energie daraus gewinnen. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. Die Bilanz für das Geothermiekraftwerk in Landau ist bescheiden. Es leistet gerade so viel wie ein einziges Windrad. Es war zwar nur kurz in Betrieb, doch dabei soll es Erdbeben verursacht, das Grundwasser verseucht und Schäden an Häusern und Straßen der pfälzischen Stadt angerichtet haben. So war die Anlage über Jahre stillgelegt, aktuell hat sie vom Landesamt für Energie und Bergbau wieder eine Betriebsgenehmigung erhalten.

Wärme aus der Tiefe
Nicht weit von Landau, in Insheim, ist ein Geothermiekraftwerk seit 2012 in Betrieb. Zwischen Bellheim und Lustadt wollen Unternehmen die Erdwärme künftig in großem Stil nutzen. Probebohrungen sind erfolgt. Ein Anhörungsverfahren wurde aufgelegt. Der Gedanke, die ungenutzte und billige Wärme aus der Tiefe zu nutzen, ist verführerisch. Immerhin sind die Voraussetzungen in der Südpfalz (im Oberrheingraben) halbwegs günstig, sagen Befürworter der Technik. So mancher meint denn auch, damit ließe sich Geld verdienen. (red.)
 

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