25 | 09 | 2017

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Politischer "Machtkampf" im Kinderdorf Silz geht weiter

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Rechtsanwalt Langhans kündigt hohe Schadenersatzforderungen gegen Gutachterin an - Julia Klöckner (CDU) kann nichts tun - Innenminister Lewentz (SPD) ermittelt gegen Polizistin Andrea Kuwalewsky

von Karin Hurrle

Während der politische Machtkampf um die Missstände im Kinderdorf Maria Regina in Silz weiterhin tobt, häufen sich die Beschwerde-Anrufe bei NACHRICHTEN REGIONAL über Rechtsanwalt Langhans. Er selbst würde derzeit durch die Lande reisen und alleinerziehende Mütter, denen man ihre Kinder "Inobhut" genommen hat, einsammeln, um sich für eine Rückführung stark zu machen. Hierfür soll es zwischen 5.000 bis 8.000 Euro geben. Unterlagen hierüber liegen unserer Redaktion vor. Langhans vertritt derzeit 23 Kinder und Jugendliche. Viele seiner ehemaligen Mandanten monieren aber, dass er in seiner Kanzlei nie erreichbar sei, die Verfahren nicht vorangehen und verschleppt würden, deshalb die Prozesse auch meist bei den Familiengerichten verloren gingen. Oft handele es sich bei seinen Mandanten um Harz IV-Empfänger, von denen eh nicht viel zu holen sei, da sich mittlerweile auch die Gesetzgebung für Harz IV-Empfänger geändert habe. Weil Rechtsanwalt Langhans von einem Mandanten Untätigkeit vorgeworfen wurde, ihm Schadenersatz angedroht worden sei, habe er kurzerhand Strafanzeige gegen diesen Mandanten gestellt. Das Ermittlungsverfahren sei allerdings Ende Juni 2016 von der Staatsanwaltschaft Augsburg wieder eingestellt worden. Zur Pressekonferenz hatte am 07. Juli 2016 nicht nur die Jugendhilfeeinrichtung nach Silz eingeladen, sondern Rechtsanwalt Langhans auch nach Lambrecht. Über die Pressekonferenz hatte NR am 07.07.2016 berichtet. Unserer Redaktion wurden hierzu umfangreiche Unterlagen und Informationen zugespielt. Weitere Informanten berichteten, dass Rechtsanwalt Langhans die Misshandlungen und den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen vom Kinderdorf Silz nur aufgreife, weil er dies zum Wirtschaftsfaktor machen will, um selbst an diesem lukrativen Geschäft teilhaben zu können, was sonst nur den Jugendämtern und Einrichtungen zuteil würde. Er habe damit ein "System" aufgebaut, daß Kinder zunächst "Inobhut" genommen werden, danach fordere er die Rückführung beim Gericht. Bei den "Inobhutnahmen" sei seine neue Partnerin, die Polizistin Andrea Kuwalewsky, behilflich.

Doch die Geschichte mit dem Kinderheim Silz geht weiter: Denn Rechtsanwalt Langhans geht es längst nicht mehr um die Rückführung der "Kuwalewsky-Kinder", die schon lange wieder bei der Mutter zurück sind, vielmehr geht es ihm darum, noch nachträglich für Polizisten-Mutter Kuwalewsky und ihre Kinder Schadenersatzforderungen geltend zu machen, und zwar deshalb, weil ein Richter des Amtsgerichts Neustadt ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gab, das nach Meinung von Langhans falsche Beurteilungen enthalten soll. Die Missstände im Kinderheim Silz sei nur ein Nebenkriegsschauplatz, um seine Schadensforderung u.a. gegen das Land Rheinland-Pfalz und die Gutachterin durchsetzen zu können. Für die angebliche "Falsch-Begutachtung" will er einen Richter beim Amtsgericht Neustadt verantwortlich machen, der das Gutachten in Auftrag gegeben hat, mittlerweile wurde dieser Richter zum OLG Zweibrücken versetzt. Gegen diesen Richter hat Rechtsanwalt Langhans dennoch vorsorglich schon einmal Amtshaftungsansprüche nach § 839 II BGB für seine Mandantin Andrea Kuwalewsky angekündigt, und zwar beim Präsidenten Willi Kestel, OLG Zweibrücken, der Ende Mai 2016 bereits in den Ruhestand ging. Rechtsanwalt Langhans setzt sich nicht nur gegen Misshandlungen von Kindern ein, nein er macht sich auch stark für die Pressefreiheit, er hat sich in einem Interview mit NACHRICHTEN REGIONAL auch öffentlich dazu geäußert.

Bei der Pressekonferenz in Lambrecht, wo Rechtsanwalt Langhans sehr ausführlich die Misshandlungen im Kinderdorf Silz durch anwesende Betroffene dargelegt hatte, war auch Polizistin Andrea Kuwalewsky anwesend, um deren Kinder es ja auch in Silz ging. Sie wurde seinerzeit von Rechtsanwalt Horst Seitz juristisch vertreten, der ebenfalls bei der Pressekonferenz in Lambrecht anwesend war.  Seitz ist mittlerweile der Justiziar der Gesellschaft für Ehtik in der Psychiatrie e.V. (GEP), der Dr. Friedrick Weinberger als 1. Vorsitzender vorsteht. Dr. Weinberger hatte seinerzeit das Gegengutachten für Andrea Kuwalewsky gemacht, gegen die Gutachterin, die Rechtsanwalt Langhans nun auf Schadenersatz von 1,5 Mio. Euro verklagen will. Rechtsanwalt Seitz hatte damals das Mandat von Andrea Kuwalewsky niedergelegt, als es mit dem Verschwinden von Sohn Maximilian  "brenzlig" wurde. Mit Rechtsanwalt Horst Seitz konnte NACHRICHTEN REGIONAL auch über den Fall Kuwalewsky ein ausführliches Interview führen, viele Internas in diesem Fall liegen auch der Redaktion von NACHRICHTEN REGIONAL vor.

So wurde unserer Redaktion auch mitgeteilt, dass die Polizistin Kuwalewsky wie ein "Spürhund" durch die Lande gereist sei, um ehemalige Betroffene des Kinderheims in Silz ausfindig zu machen. Dabei sei sie auch nicht davor zurückgeschreckt, übelste Methoden anzuwenden, um die Menschen unter Druck zu setzen, damit sie wegen dem Kinderheim in Silz aussagen. Hilfestellung habe sie sich hierfür bei Polizisten-Freunden geholt, die Betroffene bedrängt haben sollen, wegen den Misshandlungen in Silz mit Rechtsanwalt Langhans Kontakt aufzunehmen. Direkten Kontakt habe Andrea Kuwalewsky auch zu einigen ehemaligen BKA-Mitarbeitern, die auch NACHRICHTEN REGIONAL bekannt sind.

Ähnlich soll es sich auch im Landkreis Ravensburg abgespielt haben, wo vom dortigen Jugendamt ein 4 Monate altes Baby in Obhut genommen wurde. NACHRICHTEN REGIONAL hat am 14. Juni 2016 darüber berichtet. Auch hier hat Rechtsanwalt Langhans gegen den Ravensburger Landrat Sievers Strafanzeige gestellt und ihm gleichzeitig eine Schadenersatzforderung gegen die Kreisverwaltung in Höhe von 120.000 Euro angekündigt. Als Begründung nannte er eine falsche Inobhutnahme und eine gefälschte e-mail der Hebamme. Auch NACHRICHTEN REGIONAL erhielt einen fingierten Anruf dieser Mutter, der nach eigenen Recherchen von Andrea Kuwalewsky initiiert wurde. Die angebliche Mutter, die unserer Redaktion mitteilte, dass Rechtsanwalt Langhans richtig gehandelt habe, weil ihr das Ravensburger Jugendamt ihr Kind weggenommen hat, wollte NR Beweisunterlagen zusenden, die allerdings bis heute nicht angekommen sind. Auf jeden Fall liegt diese Handy-Nummer unserer Redaktion vor, die zu weiteren Ermittlungszwecken der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt werden kann. Die Mutter berichtete weiter, dass Rechtsanwalt Langhans alles unternehmen wird, damit sie ihr Kind wieder zurück bekommt.

Dennoch steht fest, dass Rechtsanwalt Langhans einige Betroffene ausfindig machen konnte, die anscheiend unschöne Erlebnisse im Kinderheim Silz gehabt haben sollen.  Auch bei unserer Redaktion haben sich etliche Personen gemeldet, die von sexuellen Misshandlungen in Silz gewußt haben wollen. Aus Scham wolle man allerdings nicht in die Öffentlichkeit gezogen werden. Von 50 misshandelten Kindern und Jugendlichen seit dem Jahre 2001 wird gesprochen, die zum Teil auch im zweiten Heim in Ludwigshafen stattgefunden haben sollen. Der Silzer Heimleiter Eberhart soll auch von den Vergewaltigungen gewußt haben, später eine falsche eidesstattliche Versicherung laut Langhans abgegeben haben. Langhans habe auf der Pressekonferenz von Entschädigungen für diese Kinder gesprochen, die er für sie durch weitere Verfahren erreichen will.

Der Geschäftsführer der Jugendhilfeeinrichtung in Silz, Marcus Wiechmann hatte bereits bei der Pressekonferenz am 07.07.2016 erklärt, dass die Verantwortlichen der Einrichtung gesprächsbereit seien. Das wünsche auch Rechtsanwalt Langhans. Der CDU-Chefin Klöckner wirft Langhans vor, dass sie sich geäußert habe, sie könne nichts tun, Innenminister Lewentz (SPD) wisse seit 2015 von diesen Vorfällen, lasse jedoch in die falsche Richtung ermitteltn. Statt den Vorwürfen im Heim nachzugehen, ermittele er gegen seine eigene Beamtin Andrea Kuwalewsky, wird dem Innenminister auch von Rechtsanwalt Langhans vorgeworfen.

 

 

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