17 | 01 | 2018

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Ein Rückblick auf das Landauer Jahr in Zahlen und Fakten

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Ende 2017 hatten 47.000 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Landau

2017 war in Landau das „Jahr der Spatenstiche“. In den zurückliegenden 12 Monaten ist viel passiert in der Südpfalzmetropole und manchmal reicht eine Zahl, um ein Ereignis oder eine Geschichte zu erzählen. Die Stadtverwaltung Landau blickt zurück auf das Jahr 2017 – in ausgewählten, beispielhaften Zahlen und Fakten.  133 Millionen Euro haben Bauherren (und Baufrauen) im Jahr 2017 in Landau in Gebäudeneubau und Gebäudesanierung investiert, so viel wie noch nie. Erstmals hatten Ende 2017 mehr als 47.000 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Landau gemeldet. 85 Kilometer sind die Vermessungsmitarbeiter der Stadtverwaltung im Jahr 2017 gelaufen, um alle neuen Bauwerke in Landau einzumessen. 800 Pressemitteilungen hat die städtische Pressestelle – inklusive dieser – versandt. Von A wie Autokennzeichen („Autokennzeichen für Landau jetzt auch mit Doppelbuchstaben möglich“) bis Z wie Zoonachwuchs („Willkommen Jumana! Erstes Jungtier des Jahres 2017 im Zoo Landau in der Pfalz geboren“), von lustig („Pädagoginnen auf vier Pfoten: Tiergestützte Pädagogik im Landauer Mehrgenerationenhaus“) bis hin zu traurig („Stadt Landau trauert um Dr. Heiner Geißler“), von klein („Kleine Gäste im Landauer Rathaus: Vorschulkinder der Kitas Wilde 13 und St. Maria zu Besuch bei OB Hirsch“) bis ganz groß („Zukunftsprojekt kurz vor Realisierung: Stadt Landau und Sparkasse Südliche Weinstraße wollen gemeinsame Wohnungsbaugesellschaft gründen“).

Ganz genau 46.752 Quadratmeter städtische Gewerbeflächen wurden im Jahr 2017 durch die städtische Wirtschaftsförderung vermarktet. Landau boomt!  294 Hektar misst die bauliche Gesamtanlage „Festung Landau“, die 2017 in die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen wurde. „Auf die Größe kommt es nicht an“, heißt es ja immer, aber trotzdem: Damit hat Landau das größte Flächendenkmal im Land.

Oberbürgermeister Thomas Hirsch nahm an 14 Spatenstichen teil – die Grundsteinlegung für das neue Polizeigebäude mitgerechnet. Der kälteste: Beim Spatenstich für sozialen Wohnraum in der Dörrenbergstraße im Januar wurde ordentlich gebibbert. Einer der wichtigsten: Im Dezember fiel der Startschuss für die Realisierung des stationären Hospizes auf dem Gelände des Bethesda, nicht nur für Oberbürgermeister Thomas Hirsch ein Herzensprojekt. Der süßeste: Ebenfalls im Dezember schnappten sich die Kids der umliegenden Kitas für den Spatenstich zur neuen Kindertagesstätte „Am Park“ kleine Schaufeln und halfen, ausgerüstet mit Mini-Bauhelmen, fleißig mit.

Drei Prinz-Alfred-Hirsche erblickten im Zoo Landau das Licht der Welt. Die Sensation: Zwei der im Oktober geborenen Jungtiere waren Zwillinge – eine echte Seltenheit. Die drei Kleinen sind aber nicht nur zuckersüß, sondern auch wichtig für den Erhalt ihrer Art, denn das Überleben des Prinz-Alfred-Hirschs in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet, den Philippinen, ist leider fraglich. 

Fast 400 Gästeführungen bot das städtische Büro für Tourismus im Jahr 2017 an, vom klassischen „Gang durch die Landauer Geschichte“ über Funzelführungen auf Pfälzisch bis hin zum Abstieg in Landaus „Unterwelt“ in Kooperation mit dem Festungsbauverein.

49 Stolpersteine wurden im zurückliegenden Jahr in Landau verlegt – 25 davon alleine am Eingang des Max-Slevogt-Gymnasiums. Vier weitere Mahnmale gegen das Vergessen der Nazi-Gräuel wurden an der Maria-Ward-Schule in den Boden eingelassen. Beide Male engagierten sich Schülerinnen und Schüler vorbildlich für die Aktion. Respekt und danke dafür!

Zu fünf Gelegenheiten trugen sich 2017 besondere Gäste  in das Goldene Buch der Stadt Landau ein: Die beiden Referenten der neuen Nahost-Gesprächsreihe „Gescher“, Dan Ashbel und Christian Sterzing, Hans-Rosenthal-Ehrenpreis-Träger Pirmin Spiegel, die frisch gekürte Pfälzische Weinprinzessin Lilli Joachim und die Delegation aus dem befreundeten Landau an der Isar.

67 Arbeitsgruppen sind in den acht Landauer Stadtdörfern im Zuge des Modellprojekts „Kommune der Zukunft“ entstanden.

Knapp über 300 Paare gaben sich im Jahr 2017 in Landau das Ja-Wort. Auf die erste gleichgeschlechtliche Eheschließung nach dem OK für die „Ehe für Alle“ wartet das Landauer Standesamt übrigens noch: Zwar wurden 2017 sechs Lebenspartnerschaften eingetragen und drei Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt – die erste Trauung steht aber noch aus.

Rund 800 Fundsachen nahm das Bürgerbüro im Jahr 2017 entgegen. Die meisten wurden auch wieder abgeholt, der Rest kam im Oktober unter den digitalen Hammer: Bei der ersten Online-Versteigerung der Stadtverwaltung wechselten unter anderem Schmuck, Kleidung, Handys – und die Biografie der ehemaligen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton den Besitzer. Die „Versteigerung 2.0“ soll es auch zukünftig in Landau geben.

Mehr als 400 Einsätze hat die Freiwillige Feuerwehr Landau im Jahr 2017 absolviert, der Großteil Technische Hilfeleistungen (vom Verkehrsunfall über Türöffnungen bis hin zur klassischen Katze auf dem Baum) und Brandeinsätze, etwa beim Großbrand im Industriegebiet Kleiner Sand an Silvester.

132 Mal tagten im Jahr 2017 Stadtrat, städtische Ausschüsse, Beiräte und Ortsbeiräte. Neu im Reigen der städtischen Gremien: Der Beirat für ältere Menschen, der sich am 14. Dezember konstituierte und künftig Sprachrohr für die Generation 60plus in Landau ist.

749 Jahre wurde die Stadt Landau alt – zumindest wenn man die urkundliche Ersterwähnung als „civitas“ im Jahr 1268 zu Grunde legt. Im Jahr 2018 steht also ein „kleiner Stadtgeburtstag“ an. Groß gefeiert wird das 750. Jubiläum aber erst 2024: Dann jährt sich die Verleihung der Stadtrechte durch König Rudolf I. von Habsburg aus dem Jahr 1274. Klingt kompliziert? Ist es auch! Und deswegen erreichen die Stadtverwaltung auch fast jeden Tag Anfragen, wie man denn das große Jubeljahr 2018 zu feiern gedenke – vielleicht mit einer schönen Briefmarke oder einer digitalen Stadtchronik oder doch dem Auftritt einer Schlagerband? Allen sei gesagt: Bitte auf Wiedervorlage für 2024 legen… (red.)


 

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