25 | 02 | 2018

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Kurpfalzkonzert - Sinfoniekonzert in Neustadt

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Am Dienstag, 12. Oktober 2010, 18 Uhr im Saalbau

Auch in der Saison 2010/2011 finden die zur Tradition gewordenen „Kurpfalzkonzerte“ im Saalbau in Neustadt statt. In Kooperation der Kulturabteilung der Stadt Neustadt, der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und dem neu gewonnenen Sponsor, der VR Bank Südpfalz wird diese Reihe durchgeführt.  Das Sinfonieorchester der Musikhochschule beginnt die „Kurpfalzkonzerte“ unter der Leitung von Klaus Arp, Professor für Orchesterleitung und –erziehung, mit einem expressionistisch-romantischem Sinfoniekonzert.


Neben Anton Weberns „Sechs Stücke für großes Orchester“ erklingen die „Rhapsodie über eine Thema von Paganini“ von Sergej Rachmaninow und die Sinfonie Nr. 2 von Robert Schumann. Solistin am Klavier ist Da-Young Lee aus der Klasse von Prof. Michael Hauber.


 

Die Komponisten
Anton Webern (1883 – 1945)
Als einer der ersten Schüler von Arnold Schönberg gehörte er zum inneren Kreis der Zweiten Wiener Schule. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab er in seiner Musik praktisch gleichzeitig mit seinem Lehrer die Tonalität auf. Es entstand die atonale Musik. Nach dem "Anschluss" Österreichs durch die Nationalsozialisten wurde es für den als "Kulturbolschewist" diffamierten Webern zunehmend schwer, im öffentlichen Musikleben Fuß zu fassen. Zu Lebzeiten Weberns wurden lediglich 31 seiner Kompositionen veröffentlicht. Er hinterließ Kantanten, viele Lieder, ferner Chöre, Klavierstücke, Orchester- und Kammermusik. Den ersten Programmpunkt des Abends, die Sechs Stücke für großes Orchester op. 6, komponierte Anton Webern im Jahre 1909.

Sergej Rachmaninow (1873 – 1943)
Der russische Komponist schrieb seine Rhapsodie über ein Thema von Paganini im Sommer des Jahres 1934 innerhalb weniger Wochen in seiner Residenz bei Luzern. Sein Opus 43 wurde am 7. November 1934 in Baltimore mit Rachmaninow am Flügel und dem Philadelphia Orchestra uraufgeführt. Das Stück besteht aus 24 Variationen über ein Thema, das der „Teufelsgeiger“ Niccolò Paganini im letzten seiner 24 Capricci für Solovioline selbst als Ausgangspunkt einer Variationenfolge verwendet hatte, wie später diese Melodie immer wieder verschiedenen Komponisten als Vorlage diente, darunter auch Brahms und Liszt. 

Rachmaninow war einer der letzten Vertreter einer Jahrhunderte alten Tradition. Bis ins späte 19. Jahrhundert hinein waren die (meisten) Komponisten gleichermaßen bedeutende Virtuosen ihrer Zeit. Rachmaninow war einer der letzten, der diese Doppelfunktion ausübte und er war der erste und letzte seiner Zunft, der ein relativ umfangreiches Zeugnis seines pianistischen Könnens auf Tonträgern hinterlassen hat.

Robert Schumann (1810 – 1856)
erhielt bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht, studierte zuerst ohne große Neigung Jura, widmete er sich bereits ganz der Musik und begann auch zu komponieren. Neben Unterricht in Klavier (bei Friedrich Wieck, dem Vater seiner späteren Frau) und Musiktheorie trieb er eigene Studien anhand von Johann Sebastian Bachs Wohltempe¬riertem Klavier. Eine Fingerzerrung vereitelte zwar die Virtuosenlaufbahn; es entstanden aber weitere frühe Kompositionen. Auf Jahre hinaus veröffentlichte er nur Werke für Klavier.

Das letzte Stück des Abends , die 2. Sinfonie in C-Dur wurde von Robert Schumann in den Jahren 1845 und 1846 geschrieben. Die Sinfonie in der Zeit, in der Schumanns Gesundheitszustand einen ersten Tiefpunkt erreicht hatte; der Grund hierfür war wohl in der seelischen als auch körperlichen Depression des Künstlers zu suchen. Diesbezüglich kann man die Sinfonie mithilfe seiner zwei Phantasiebrüder Florestan und Eusebius deuten. Manche Interpretationen gehen dahin, dass jedes Thema, jede Stimmung von einem dieser beiden "komponiert" wurde. Des Weiteren lässt sich eine große Beeinflussung der Sinfonie durch Werke von Johann Sebastian Bach erkennen. Schumann sagte selbst, er werde sich von seiner Depression heilen, indem er Bach studiere und diese Sinfonie schreibe.

Sinfonieorchester der Hochschule
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gaben die Musiker der seinerzeit weltberühmten Mannheimer Hofkapelle (die sogenannte „Mannheimer Schule“) um Johann Wenzel Stamitz entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung der Orchesterkultur. Die neuen Spielweisen wurden auch pädagogisch verbreitet. Die zentrale Stellung des Orchesters in der Ausbildung des musikalischen Nachwuchses hat sich in Mannheim bis heute erhalten. An der Hochschule sind Studierende aus allen Kontinenten eingeschrieben, sie erhalten eine umfassende Ausbildung sowohl im Konzert- wie auch im Opernrepertoire.

Orchesterleitung
Klaus Arp studierte in Hamburg (Klavier, Dirigieren, Komposition) und leitete eine eigene Jazz-Combo und ein Ensemble für minimal-music. Er arbeitete als Assistent und Solopianist an der Hamburgischen Staatsoper. Von 1981 bis 1987 war er 1. Kapellmeister am Stadttheater Koblenz und 1987 bis 1995 übernahm er als Chefdirigent das Rundfunk¬orchester des Südwestfunks Kaiserslautern. Seit 1993 ist er Professor für Orchesterleitung und Leiter des Hochschulorchesters der Musikhochschule Mannheim.
Als Komponist ist Klaus Arp in den vergangenen Jahren u.a. mit einigen Solokonzerten hervorgetreten (Kontrabaß, Horn, Violine). 1988 wurde seine Oper „Odysseus auf Ogygia“, uraufgeführt, 2004 kam seine zweite Oper „Friendly Fire“ in Berlin heraus. Als Gastdirigent ist er international tätig, arbeitet auch immer wieder mit Jugendorchestern. Seit 1992 ist er künstlerischer Leiter der Stiftung „Villa Musica“ Mainz.

Die Solistin
Da-Young Lee wurde 1982 in Daegu, Südkorea, geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Ab 1998 erhielt sie Unterricht bei Prof. Hye-Kyung Kim an der Kyung-Buk Art High School. Danach studierte sie bei Prof. Sung-Won Lee an der Kye-Myung University. Während ihres Studiums konzertierte sie mit verschiedenen Orchestern, u.a. mit dem Kyung-Buk Art Highschool Orchester, den Daegu Stadt-Philharmonikern und den New Philharmonikern. In Deutschland konzertierte sie mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester, sowie in Italien mit dem Philharmonic Orchestra „Mihail Jora“ di Bacau-Romania.  Sie gewann Preise bei Wettbewerben der Kye-Myung Universität, der katholischen Universität Daegu und den bei dem italienischen Wettbewerb „Valeria Martina“. Ihr Studium an der Sa-Chun Music-School (China) schloss sie als beste Studentin ab. Darüber hinaus erhielt sie 2001 ein Stipendium ihrer Universität. Da-Young Lee studiert bei Prof. Michael Hauber an der Musikhochschule Mannheim.

Karten
Karten erhältlich von Montag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr bei der Kulturabteilung, Hetzelplatz 1, Tel. 06321 855-404 und von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr bei der Tourist-Information im gleichen Gebäude. Per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.

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