20 | 11 | 2017

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Große Resonanz der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ bei der Mannheimer Seelischen Gesundheitswoche

Bewertung:  / 30
SchwachSuper 

Arbeitsgruppe „Mobbing“ in Gründung

Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hatte mehrere Tage im Oktober an der 20. Mannheimer Woche der Seelischen Gesundheit im Zentralinstitut für seelische Gesundheit ZI teilgenommen und konnte viele Anregungen mit nach Haßloch nehmen. Die Haßlocher Selbsthilfegruppe, die sich u.a. für Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen einsetzt, war mit einem Infostand im ZI vertreten, wo auch der „Mobbing-Flyer“ auslag, der vom Haßlocher Jugendgemeinderat im Jahre 2012, federführend von Dennis Messer und Simon Frübis, erarbeitet wurde. Dass das Thema „Mobbing“ aktueller den je ist, konnten die beiden Gruppenvertreterinnen Gabi Nicklis und Karin Hurrle in vielen Gesprächen erfahren. Denn innerhalb kurzer Zeit waren die ausgelegten Flyer insbesondere durch interessierte Jugendliche vergriffen. Beim Filmabend im Mannheimer Odeon-Kino wurde deutlich, dass „Mobbing“ ein heiß diskutiertes Thema ist. Dr. Vera Onken vom ZI Mannheim verdeutlichte, dass „Mobbing“ ein großes gesellschaftliches Problem darstelle. Auch Anne Will hatte das Thema "Wenn der Chef zum Feind wird" in ihrer "Mobbing-Sendung" diskutieren lassen

Mobbing sei nicht nur ein Problem für die Betroffenen. Für die Wirtschaft entstünden durch die schlechte Behandlung der Kollegen Milliardenschäden, berichtete ein Teilnehmer. Mobbing gehöre in vielen Betrieben zum Büroalltag. In den letzten 10 Jahren habe sich die Zahl der Mobbing-Opfer fast verdoppelt, wie der Mobbing-Report der Bundesregierung ergeben habe. Waren es im Jahr 2000 noch rund 800.000 Personen, wurden 2010 bereits rund 1,5 Millionen Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz von Chef oder Kollegen regelmäßig schikaniert. Die Zahl der zivilen Gerichtsverfahren wegen Mobbings hat sich im gleichen Zeitraum um 30 Prozent erhöht. Das habe auch eine Hochrechnung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ergeben. Hier kam heraus, dass jede neunte Person im erwerbsfähigen Alter bereits gemobbt wurde.

Für den Betroffenen habe Mobbing also weitreichende Konsequenzen. Psychologische und gesundheitliche Probleme seien häufige Folgen. Zu den psychischen Problemen zählen Nervosität, Depressionen, Angst-Anfälle, Selbstzweifel oder Konzentrationsstörungen. Halten die Mobbing-Attacken über einen längeren Zeitraum an, können die psychischen Probleme chronisch werden. Dann muss der Betroffene psychisch behandelt werden. Für jedes Mobbing-Opfer ist der Psycho-Terror am Arbeitsplatz eine enorme Belastung. Aber auch der Arbeitgeber ist betroffen. Schließlich werden immer mehr Mobbing-Opfer krankgeschrieben. Rund die Hälfte aller gemobbten Arbeitnehmer erkrankt aufgrund der psychischen Belastung am Arbeitsplatz und muss krankgeschrieben werden. Die Hälfte davon fehlt länger als sechs Wochen am Arbeitsplatz. Also ein Viertel aller Mobbing-Opfer. Dadurch hat der Arbeitgeber große finanzielle Einbußen. Kritisiert wurde in der Runde, dass „Mobbing“ immer noch  nicht im Strafgesetzbuch verankert ist. Nach einer regen Diskussion mit allen Anwesenden sehen die beiden Teilnehmerinnen der  Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ ihren klaren Auftrag nun darin, eine Arbeitsgruppe „Mobbing“ in Rheinland-Pfalz zu gründen, um entsprechende Gesetzesentwürfe zu erarbeiten und an die Politik zu richten. Die Gründung einer solchen Arbeitsgruppe soll bis Ende des Jahres erfolgen. Wer mitarbeiten möchte, kann sich an die Gruppensprecherin Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 wenden oder sie per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  kontaktieren. (red.)

 

 

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