30 | 03 | 2017

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Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" stellt Antrag bei der Gemeinde Haßloch, dass ihre Aktivitäten wieder im AMTSBLATT veröffentlicht werden

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Kritik der Sprecherin: Ehemaliger DRK-Vorsitzender Dieter Schuhmacher hat falsche Angaben über die Arbeit der Selbsthilfegruppe beim Amtsgericht Neustadt gemacht

Die Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" hat am 27. Februar 2016 einen Antrag an den 1. Beigeordneten der Gemeinde Haßloch, Tobias Meyer (CDU), gestellt, die Aktivitäten der Gruppe künftig wieder im AMTSBLATT zu veröffentlichen. Die Sprecherin Karin Hurrle übt Krtik an dem ehemaligen DRK-Vorsitzenden Dieter Schuhmacher (SPD),  in dessen Auftrag Rechtsanwalt Ralf Trösch (SPD) beim Amtsgericht Neustadt geklagt hatte und dort vortrug, dass die Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" ihre Arbeit kommerziell betreibe. Dass dies definitiv nicht stimmt, wurde in dem Antrag an die Gemeinde Haßloch ausführlich erklärt. Tatsache ist, dass wegen dieser Behauptung, weder das AMTSBLATT,  noch das  WOCHENBLATT mehr über die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe berichtete. Bemängelt wird außerdem, dass zudem üble Gerüchte in der Öffentlichkeit gestreut werden, um damit das Engagement für Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen einschränken zu wollen. Unter Weiterlesen geht es zum Originalschreiben an den Beigeordneten Tobia Meyer.

An die
Gemeindeverwaltung
Herrn 1. Beigeordneten Tobias Meyer
Rathausplatz 1

67454 Haßloch                                                                                       27. Februar 2016

 

A n t r a g  auf
Veröffentlichung der Aktivitäten der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ im AMTSBLATT der Gemeindeverwaltung Haßloch

 

Sehr geehrter Herr Meyer,

auch im Namen der Teilnehmer der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ darf ich mich recht herzlich für das freundliche Gespräch mit Ihnen bedanken, welches ich als Sprecherin der Gruppe mit Ihnen Anfang des Jahres führen konnte. Wie versprochen, möchten wir Sie hiermit herzlich einladen, einmal an unserem Gruppentreffen teilzunehmen, das immer 14tägig mittwochs im Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch um 15 Uhr stattfindet. Das nächste Treffen ist für 09. März, 15 Uhr terminiert, vielleicht haben Sie sogar Zeit, uns an diesem Mittwoch bereits zu besuchen.

Wie Ihnen bei meinem Besuch bereits erzählt, wurde die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ im November 2011 gegründet. Leider hatte uns die Gemeindeverwaltung Haßloch damals weder eine finanzielle Starthilfe gewährt, uns bei der Suche nach Räumlichkeiten für unsere regelmäßige Treffen auch nicht geholfen. Durch die Fürsprache meines Ehemannes beim ehemaligen Einrichtungsleiter des Theodor-Friedrich-Hauses, Herrn Walter Duffing, wurde uns dann dort eine Räumlichkeit zur Verfügung gestellt, wo sich unsere Gruppe seither zu Gesprächen treffen kann.

Eine finanzielle Starthilfe benötigen wir von der Haßlocher Gemeindeverwaltung nicht mehr. Doch eine Bitte hätten wir an Sie als zuständigen Beigeordneten: Dass unsere Aktivitäten im AMTSBLATT wieder veröffentlicht werden. Uns wurde damals mitgeteilt, dass eine Veröffentlichung im AMTSBLATT nicht genehmigt wird, vermutlich wegen der Klage des damaligen DRK-Vorsitzenden Dieter Schuhmacher, der durch seinen Rechtsanwalt Ralf Trösch beim Amtsgericht Neustadt vortragen ließ, die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ würde kommerziell arbeiten. Wir können Ihnen mit absoluter Sicherheit sagen, dass dies nicht stimmt und dass wir ausschließlich ehrenamtlich tätig sind. Durch diese falschen Tatsachen, die dann anschließend von mehreren Personen gestreut wurden, hat auch dann das WOCHENBLATT nachgezogen und über die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ nicht mehr berichtet.

Wie Ihnen bei meinem Besuch auch erzählt, engagiere ich mich bereits seit vielen Jahren für Menschen, die an Depressionen und psychischen Erkrankungen leiden ehrenamtlich. Ich war auch einige Jahre in der Besuchskommission der Kreisverwaltung Bad Dürkheim tätig, die in regelmäßigen Abständen Menschen in der geschlossenen Psychiatrischen Klinik „Sonnenwende“ besuchten, um deren Unterbringung zu kontrollieren. Zu den Aufgaben der Besuchskommission gehört u.a. auch, mit dem Ärzteteam den ständigen Kontakt zu halten, wenn Kritik von Patienten an uns herangetragen wurde. Dies sehen wir auch weiterhin als Schwerpunkt unserer Gruppenarbeit. Auch wenn ein Gruppenmitglied zwischendurch in die Forensik muss, weil es ihm gesundheitlich nicht gut geht,  wird dieses dort von uns besucht und dessen Gesundheitszustand erfragt.

Ein weiteres Standbein unserer Gruppenarbeit sollte ursprünglich sein, auch „Mobbingopfer“ in der Gruppe aufzufangen, die bereits durch Mobbing am Arbeitsplatz und dergleichen psychisch erkrankt sind. Durch Gruppengespräche konnten wir etlichen Betroffenen immer wieder helfen, dass diese Kraft finden, um ihren Kampf gegen ihren Arbeitsgeber weiterführen zu können. Da „Mobbing“ zu diesem Zeitpunkt bereits verstärkt an den Schulen stattfand, wurde gemeinsam mit dem Jugendgemeinderat ein FLYER angefertigt, um die Politik für dieses Thema zu sensibilisieren. Leider wurde uns von verschiedenen Personen der Gemeinde, als auch vom DRK Haßloch das Leben so schwer gemacht, dass wir den Flyer zum Thema „Mobbing“ auch nicht wie ursprünglich geplant, an den Schulen verteilen und bei der Gemeindeverwaltung Haßloch auslegen konnten. Die beiden Jugendgemeinderatsmitglieder, Denis Messer und Simon Frübis, die gemeinsam mit uns den Flyer erstellt hatten, wurden zwischenzeitlich von der Haßlocher CDU angeworben, so dass wir annehmen, dass dies auch der Grund ist, weshalb unser Engagement stagniert und nicht mehr genügend gewürdigt wird.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit noch einmal ausdrücklich betonen, dass weder meine Helferin Cäcilia Janz, noch ich als Sprecherin der Gruppe kommerziell in der Selbsthilfegruppe unterwegs sind. Vielmehr ist weiterhin geplant, durch unseren Handarbeitsverkauf Vereine finanziell zu unterstützen, die sich innerhalb ihrer Jugendarbeit gegen Ausgrenzung und Mobbing stark machen, dort Trainer auch ein Auge darauf werfen, dass bei der Jugend keine sexuellen Übergriffe stattfinden können. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir unsere erste Spende aus dem Handarbeitserlös in Höhe von 1.000 Euro für die Jugendarbeit dem 1. FC 08 übergeben.

Sehr geehrter Herr Meyer,

da wir immer wieder darauf angesprochen werden, dass weder das WOCHENBLATT, noch das AMTSBLATT der Gemeinde Haßloch über diese Aktivitäten von uns berichten, möchten wir mit unserem heutigen Schreiben gleichzeitig den Antrag verbinden, unsere Berichte über unser soziales Engagement in Ihrem Print-Medium wieder zu veröffentlichen. Denn auch die Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein Anrecht darauf, dass sich Ehrenamtliche in unserer Gesellschaft für diesen Personenkreis engagieren.

Über eine kurze Nachricht von Ihnen würden wir uns sehr freuen. Bis dahin verbleien wir

Mit freundlichen Grüßen

Karin Hurrle

Sprecherin der Selbsthilfegruppe

 

 

 

1. FC 08 Haßloch

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