25 | 02 | 2018

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Regio Post Pfalz und Regio Post Beteiligungsgesellschaft - Ein undurchsichtiges Konstrukt?

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Müssen entlassene Mitarbeiter nun wieder die Zeche für ein Missmanagement zahlen?

von Karin Hurrle

Die Regio Post Beteiligungs GmbH in Landau hat durch seinen Geschäftsführer Bernhard Bleydorn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer "Nacht- und Nebel-Aktion" am vergangenen Samstag durch ein Kündigungsschreiben vor die Tür setzen lassen. NACHRICHTEN REGIONAL hatte am 21.01.2018 darüber berichtet. Fassungslos sind die Mitarbeiter immer noch, auch über Gerüchte, dass ein immer größer werdender Mangel an Zustellern der Regio Post Pfalz in den vergangenen Jahren Probleme bereitet hätten. Dass die Regio Post Pfalz GmbH & Co. KG ihren Geschäftsbetrieb deshalb zum 28.02.2018 einstellen wird, betrifft rund 500 Mitarbeiter, die sich nun einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen. Sie müssen sich bei der Agentur für Arbeit in Landau melden, für die Presse ist dort telefonisch niemand erreichbar. Im Handelsregister ist als Geschäftsführer der Regio Post Beteiligungs GmbH Landau, Bernhard Bleydorn, mit Wohnort in Chemnitz eingetragen, der vom Osten bis hin zur Südpfalz, Hessen und Baden-Württemberg mit Neugründungen anscheinend sein Unwesen treibt und danach bei gleichen Firmenauflösungen sogar als Liquidator auftritt. Bernhard Bleydorf war auch Gründungs- und Aufsichtsratsmitglied von P2 Die Zweite Post GmbH & Co. KG, die im Jahre 2007 gegründet wurde. Seit 08.10.2017 ist er Geschäftsführer dieser Gesellschaft. Kurzfristig wurde auch Christian Keller aus Rhodt unter Rietburg als Geschäftsführer in dieses dubiose Firmengeflecht mit hineingezogen. Er wurde ebenfalls, wie alle anderen Mitarbeiter, von Regio Post Pfalz, frei gestellt, jetzt wird Bernhard Bleydorn sicherlich wieder als Liquidator ernannt. Hier wurde erneut ein Unternehmen durch Fehleinschätzungen und Missmanagement in den Sand gesetzt. Insider vermuten sogar, dass die Entlassungen der Mitarbeiter bei Regio Post ein von langer Hand initiierter Plan gewesen sei.

Der Geschäftsführer der Regio Post Pfalz GmbH & Co. KG, Daniel Götz, ist auch Geschäftsführer der Presse-Vertriebs GmbH & Co.KG Ludwigshafen, der seit 2001 als100prozentige Tochtergesellschaft die RHEINPFALZ angehört. Sein Vorgänger war Dirk Frings. Die Probleme um den umkämpften Postmarkt ist laut Götz deshalb zustande gekommen, weil die Briefmenge pro Jahr um circa 5 Prozent zurück gegangen sei, behauptet er zumindest gegenüber der RHEINPFALZ. Den Äußerungen von Götz war auch zu entnehmen, dass der Versuch, das Privatkundengeschäft auzubauen, nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt hätte. Deshalb stelle die Regio Post sein Geschäft Ende Februar komplett ein. Der Mangel an Personal bei der Regio Post sei auch auf den Mindestlohn zurück zu führen, der das Unternehmen finanziell sehr belastet habe, hieß es als Begründung weiter. Viele Mitarbeiter, die sich bereits bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos melden mussten, sind nicht so zuversichtlich wie Götz, bald einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Gespannt könne man daher sein, wer die freiwilligen Abfindungen bereitstellen will und wer eine solche Abfindung bekomme. Interessiert sind die 500 entlassenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie hoch ein solches Budget für diese Abfindungen sein wird.

NACHRICHTEN REGIONAL bleibt am Ball und hält seine Leser auf dem Laufenden!!

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