17 | 01 | 2018

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Internationaler Schlag gegen die Mafia

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Razzia gegen organisiertes Verbrechen gelungen

Der Polizei in Italien und Deutschland ist ein Schlag gegen die Mafia gelungen. Mehrere Medien hatten am gestrigen Dienstat darüber berichtet. Mehr als 160 Personen wurden festgenommen, vier davon in Baden-Württemberg. Laut Badischer Zeitung schlugen Ermittler in Italien und Deutschland am Dienstag in den frühen Morgenstunden zeitgleich zu. Laut weiteren Medienberichten wurden in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen von der Polizei laut Bundeskriminalamt elf mutmaßliche Angehörige des Clans der kalabrischen Mafia "Ndrangheta Farao-Marincolar" festgenommen, die im süditalienischen Kalabrien beheimatet ist. Den Männern im Alter von 36, 40 und 47 Jahren werde  von der italienischen Staatsanwaltschaft vorgeworfen, mafiöse Strukturen in Deutschland ausgebaut zu haben. Neben elf Festnahmen in Deutschland seien in sieben weiteren Regionen Italiens mehr als 160 Personen festgenommen worden, darunter laut BKA auch zwei Bürgermeister aus der Region Crotone. Insgesamt werde gegen 169 Verdächtige derzeit ermittelt.

In Baden-Württemberg waren Beamte der Polizeipräsidien Offenburg, Aalen und Reutlingen im Einsatz. Sie durchsuchten laut Landeskriminalamt sechs Wohnungen und vier Gastronomiebtriebe. Die Beamten durchkämmten demzufolge ein Objekt in der Ortenau, sechs im Rems-Murr-Kreis, zwei in Reutlingen und eines im Landkreis Esslingen. Bargeld, Mobiltelefone, schriftliche Unterlagen und elektronische Datenträger seien sichergestellt worden. Allein im Südwesten gab es vier Festnahmen italienischer Staatsangehöriger, davon eine in der Ortenau. Dem Clan werden folgende Straftaten zur Last gelegt: versuchter Mord, Erpressung, Geldwäsche und Verstoß gegen das Waffengesetz, internationale Kfz-Verschiebung, illegaler Handel und illegale Verschiebung von Müll sowie unlauterer Wettbewerb. Durch ihre Mafia-Methoden wurde Einfluss auf bedeutende Wirtschafts- und Handelzweige genommen, um diese in ihre Kontrolle zu bringen. Der Gewinn aus diesen Geschäften sei in Norditalien und Deutschland investiert worden.

Die Carabinieri haben laut Badischer berichtet, dass die Ermittlungen ein weit verzweigtes Netz von Gewerbetreibenden aufgedeckt haben, die in die Mafia-Aktivitäten verwickelt seien oder aber die Kriminellen zumindest gewähren ließen. In Deutschland habe der Clan "operative Zellen" in Frankfurt, Wiesbaden, München und Stuttgart gehabt, von wo aus unter anderem das Geschäft mit Wein, Molkerei-Produkten und Öl organisiert worden sei. Der Clan habe etwa kalabrische Restaurants dazu gebracht, Weinprodukte lediglich von Unternehmen anzukaufen, die von der kriminellen Vereinigung kontrolliert wurden. (red.)

 

 

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