22 | 11 | 2017

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Rechtsanwalt Dr. David Schneider-Addae-Mensah schreibt ins Kondolenzbuch zum Tod von Thomas Saschenbrecker

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Zitat: Ein unersetzbarer Verlust für die Anwaltschaft

Menschenrechtsanwalt Dr. David Schneider-Addae-Mensah schreibt rührende Worte ins Kondolenzbuch zum Tod von Thomas Saschenbrecker: "Thomas ist ein unersetzbarer Verlust für die Anwaltschaft, für den Kampf um die Menschenrechte, für den Rechtsstaat und er ist vor allem ein unglaublicher menschlicher Verlust. Ich habe keinen Kollegen kennengelernt, der so selbstlos für das Recht eingetreten ist wie er, der so selbstlos den Menschen gedient hat wie er. Sein Engagement war unermüdlich. Er war nahezu täglich in Deutschland unterwegs, ist von Norden nach Süden und von Süden nach Norden gefahren, immer da wo Not war und seine Hilfe gebraucht wurde. Wir alle erinnern uns an seine Erfolge in Kindschaftssachen vor dem Bundesverfassungsgericht, an die Familien, die dank Seiner heute wieder vereint friedlich leben können. Wir alle erinnern uns an die Menschen in den Psychiatrien, denen er geholfen hat, der Fall Ulvi Kulac sei nur beispielhaft erwähnt. Und wir alle wissen um seine Verdienste zur Stärkung der Selbstbestimmung des Patienten durch die von ihm mit erkämpfte Patientenverfügung. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, daß wir heute einen § 1901a BGB im Gesetz stehen haben, der Menschen vor Willkür, Gewalt und Folter schützen kann. Thomas Saschenbrecker war ein Helfer der Menschheit. Und er war ein überaus gütiger und lieber Mensch dazu. Immer ein offenes Ohr auch für hitzige Argumente. Ich ganz persönlich bin ihm zu Dank für die vielfache Vertretung in diversen Strafverfahren verpflichtet, die er stets selbstlos und ohne Honorar übernommen hat. Wir haben hierbei viele Erfolge erzielt etwa im Verfahren in Karlsruhe (Briefkastenfall) und im Fall der „Beleidigung“ des bayerischen Innenministers Herrmann. Nochmals: ganz herzlichen Dank für Deine ebenso loyale wie engagierte Zusammenarbeit!".

Weiter im Zitat:  "Thomas war ein Familienmensch. Er hinterläßt zwei Kinder im schulpflichtigen Alter, eine Frau und eine kranke Mutter, um die er sich zuletzt aufopferungsvoll gekümmert hat. Ich bin in Gedanken bei seinen Angehörigen und kann mit ihnen empfinden. Er wird uns fehlen, aber wir werden seine Arbeit fortsetzen, ohne Wenn und Aber. Wir werden auch all jene bekämpfen, die ihn bekämpft haben. Sein Tod bleibt zur Stunde ungeklärt. Gestern sagte er mir, sein Reifen verliere Luft. Ein Anfangsverdacht liegt in der Luft. Dies wird akribisch zu klären sein. In jedm Fall aber sage ich Danke, Thomas! Der Kampf geht weiter!".  (red.)

 

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