23 | 06 | 2017

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Neuer Missbrauchsfall am Aloisius-Kolleg überschattet die Katholische Kirche

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Fall wurde der Schulaufsicht gemeldet - Lehrer muss das Jesuitenkolleg verlassen!!

Laut neuesten Medienberichten vom 6. Mai hat es offenbar einen erneuten sexuellen Übergriff durch einen Mitarbeitert des Aloisius-Kollegs auf eine Schülerin gegeben. In der Jesuitenschule habe es in der Vergangenheit mehrerer solcher Fälle gegeben. Der bisherige Leiter der Jesuitenschule, Pater Johannes Siebner, habe am vergangenen Samstag diesen Vorfall auf Anfrage des "Bonner General-Anzeigers" bestätigt. Mit dem Mitarbeiter habe man sich daher darauf verständigt, dass dieser das Gymnasium in Bad Godesberg Ende des Schuljahres verläßt. Es soll sich dabei um einen Lehrer handeln, der gegenüber einer Schülerin übergriffig geworden sein soll. Dies sei laut einem Sprecher der Berzirksregierung der Schulaufsicht gemeldet worden. Weiter heißt es, dass das Aloisius-Kolleg dienstrechtliche Konsequenzen gezogen und Strafanzeige gegen den Lehrer erstattet habe. Die ZEIT berichtete am 15.02.2011 darüber mit der Überschrift: "Der Ruf des Internats war wichtiger als die Kinder". Auch SPIEGEL ONLINE berichtete  am 15.02.2011über die Missstände des Jesuitenkollegs: "Schweigen für den guten Ruf". Durch Aufklärung von Zeitzeugen konnte man im  Tagesspiegel am 08.08.2013 mehr über die Probleme des Jesuitenkollegs erfahren. Im "Bonner General Anzeiger" konnte man am 09.03.2010 nachlesen, dass zwei Patres beim Aloisius-Kolleg besonders im Verdacht dieser Missbräuche stehen.

Das Aloisiuskolleg ist eine von bundesweit drei Jesuitenschulen. Die 2010 am Berliner Canisius-Kolleg vom damaligen Rektor, Pater Klaus Mertes, öffentlich gemachten Fälle von Missbrauch machten den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Auch am Aloisiuskolleg hatte es in der Vergangenheit mehrere solcher Fälle gegeben.

Anfang 2016 habe die Schule gemeinsam mit Mitgliedern der Opfergruppe "Eckiger Tisch Bonn" sowie der Bonner Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt eine Erklärung vorgelegt. Darin hätten die Unterzeichner betont, dass die Missbrauchsfälle als "Teil der Kollegsgeschichte" nicht in Vergessenheit geraten dürften. Zeitzeugen seien ermutigt worden, weiter zur Aufarbeitung beizutragen. Ähnlich habe sich Siebner unlängst in einem Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) geäußert. Laut General-Anzeiger heißt es weiter, der "Eckige Tisch" sei schockiert über den neuen Vorfall und wie mutmaßtlich hier weitere Menschen geschädigt werden konnten. (red.)

 

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