20 | 10 | 2017

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Prozess um Tod von Niklas P. - Staatsanwaltschaft fordert Freispruch

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Paukelschlag im Bonner Prozess - Landgericht Bonn spricht Angeklagten frei

Paukenschlag im Bonner Prozess um den totgeprügelten Schüler Niklas: Die Staatsanwaltschaft habe einen Freispruch gefordert, berichtete der SWR am 25. April. Es sei nicht zweifelsfrei sicher, dass der 21-jährige Angeklagte der Täter ist. Das Urteil wurde mit großer Spannung erwartet. Nun wurde im Prozess um den zu Tode geprügelten Niklas aus Bad Breisig der Angeklagte freigesprochen. Eine Jugendstrafe von acht Monaten habe der Angeklagte dennoch erhalten und zwar wegen einer ganz anderen Schlägerei. Dabei sei es im Prozess um eine mitangeklagte Tat und nicht um die Prügelattacke auf den 17 Jahre alten Niklas gegangen, berichtete der SWR am 03.05. Bei einer Schlägerei Ende April - wenige Tage vor dem Angriff auf Niklas - habe der Angeklagte zusammen mit Freunden eine andere Gruppe in Bonn geschlagen und getreten. Das räumte der 21-Jährige vor Gericht auch ein. Der Fall Niklas bleibe damit vorerst ungeklärt.

Der Angeklagte konnte das Gericht allerdngs als freier Mann verlassen. Die achtmonatige Jugendstrafe sei aufgrund der langen Untersuchungshaft von fast einem Jahr vollständig verbüßt, so das Landgericht. Ihm stehe für die Zeit, die er über die acht Monate hinaus in U-Haft verbrachte, eine Entschädigung zu.

Die Mutter von Niklas sei dagegen überzeugt gewesen, dass der Angeklagte der Täter ist. Sie sei in dem Prozess als Nebenklägerin aufgetreten. Kurz vor dem Urteil habe ihr Anwalt, Thomas Düber, sein Plädoyer vor Gericht gehalten. Sie sei aufgrund ihrer Erfahrung des Prozesses überzeugt, dass derjenige, der hier auf der Anklagebank sitzt, derjenige sei, der für den Tod ihres Sohnes verantwortlich zeichne. Mit Blick auf das Urteil wolle seine Mandantin aber keinen eigenen Antrag stellen, sie könne verstehen, dass Außenstehende mehr Zweifel hätten. Sie wolle ihre subjektive Überzeugung nicht verallgemeinern. Gleichzeitig erhob der Anwalt schwere Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden. Sie hätten zahlreiche Fehler gemacht. Die Tat liegt ein Jahr zurück. (red.)
 

 

 

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