27 | 04 | 2017

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Ex-Frau von Gustl Mollath belastet Zeugen im Meineid-Prozess

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Zahnarzt wegen Meineid im Fall Mollath angeklagt

Laut SÜDDEUTSCHER ZEITUNG vom 28.03.2017 soll ein ehemaliger Zeuge im Wiederaufnahmeverfahren von Gustl Mollath falsch ausgesagt haben. Die Ex-Frau von Gustl Mollath habe den Freund nicht angerufen, um mit einer Racheaktion zu drohen, heißt es weiter. Auch die Staatsanwaltschaft zweifele an der Aussage des Zahnarztes. Im Meineid-Prozess gegen den Freund von Gustl Mollath wurde am Dienstag vor dem Regensburger Amtsgericht die Aussage von Mollaths früherer Ehefrau verlesen. Sie streitet darin ab, den Angeklagten im Mai 2002 angerufen und mit einer Racheaktion gegen Mollath gedroht zu haben, falls dieser sie oder ihren Arbeitgeber, eine Bank, wegen möglicher Schwarzgeldgeschäfte anzeige. Der 69-jährige Freund von Gustl Mollath hatte im Jahre 2014 eine solche Aussage unter Eid gemacht. Weil die Staatsanwaltschaft an dieser Aussage zweifelt, muss sich der 69-Jährige nun wegen Meineides verantworten.

Es wird nun behauptet, dass dieser Zeuge auch vor dem Untersuchungsausschuss des  bayerischen Landtags falsch ausgesagt hat. Gustl Mollath war 2006 in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil er seine Frau misshandelt haben soll. Mollath selbst sah sich als Opfer eines Komplotts seiner Ex-Frau und der Justiz. Im Jahr 2013 war der Fall wieder aufgenommen worden, im Jahr darauf wurde Mollath aus der Psychiatrie entlassen.

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