21 | 09 | 2017

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NDR Rundfunkrat informiert sich über digitale interaktive Medien

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Zusammenarbeit mit ARD und Deutscher Presseagentur bis 2023 gesichert

Facebook, WhatsApp, YouTube und Google - welche Rolle spielen die sogenannten Intermediäre für Kommunikation und Information in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft? U. a. mit dieser Frage befasste sich der NDR Rundfunkrat am Freitag, 24. März, in Hamburg. Als Referenten hatte das Gremium Dr. Jan-Hendrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg eingeladen. Schmidt wies in seinem Vortrag darauf hin, dass Intermediäre keine neutralen Plattformen sind; vielmehr strukturierten sie Kommunikation. Ihr dominierendes Strukturprinzip sei die Personalisierung, so Schmidt. Das verspreche "relevantere" Informationen für die Nutzer, aber auch gezieltere Werbung, und es beinhalte Potential für "Filterblasen".

Ursula Thümler, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: "Der schnelle digitale Wandel eröffnet Chancen, birgt aber auch Risiken für die Informationsgesellschaft. Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es, ein verlässlicher Lotse durch die Informationsvielfalt zu sein und Podien für den gesellschaftlichen Diskurs über wichtige politische Fragen zu bieten."

Vor der Diskussion über digitale interaktive Medien hatte sich der Rundfunkrat über den Sachstand zur Anmeldung zum 21. KEF-Bericht informiert. Damit einher ging die Information des Gremiums über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung des NDR.

Ein Vertrag, über den der NDR Rundfunkrat zu befinden hatte, betrifft die weitere Zusammenarbeit der ARD und damit auch des NDR mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bis 2023. Mit dem Vertrag sichern sich die neun ARD-Landesrundfunkanstalten einschließlich ARD-aktuell den Bezug von aktuellem Text- und Bildagenturmaterial.

Ursula Thümler, Vorsitzende des NDR Rundfunkrats: "Mit dem Vertrag setzen die Landesrundfunkanstalten ihre langjährige Zusammenarbeit mit der wichtigsten Nachrichtenagentur in Deutschland fort. Für den NDR ist dies von besonderer Bedeutung, da beim Norddeutschen Rundfunk neben den eigenen aktuellen Redaktionen auch ARD-aktuell, die Nachrichtenzentrale des Senderverbunds mit Tagesschau und Tagesthemen, angesiedelt ist."

Grünes Licht gab der Rundfunkrat ferner für die finanzielle Beteiligung des NDR an der Produktion weiterer 126 Folgen der Hauptabendserie "In aller Freundschaft", für die der MDR die redaktionelle Federführung hat. Die wöchentlich ausgestrahlte Serie erfreut sich großer Beliebtheit beim Publikum; aktuell läuft bereits die 20. Staffel mit den Folgen 754 bis 795. Die Staffeln 21 bis 23 sollen von 2018 bis 2020 im Ersten zu sehen sein.

Auf der Tagesordnung des Rundfunkrats standen außerdem mehrere Programmbeschwerden von Zuschauern und Hörern. Deren Beschwerden waren zuvor im Rechts- und Eingabenausschuss beziehungsweise im Programmausschuss behandelt worden. Der Rundfunkrat sah die staatsvertraglich festgelegten Programmgrundsätze in keinem Fall verletzt und wies die Beschwerden ab. (red.)
 

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