19 | 11 | 2017

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Pflegeskandal: Schwere Vorwürfe gegen Seniorenresidenz Gleusdorf

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Vorwürfe gegen Verantwortliche werden immer lauter - Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt!!

Seit Ende 2016 geht es durch alle Medien: Der Pflegeheim-Skandal der Seniorenresidenz Gleusdorf. Wegen mangelnder Versorgung war es  bereits zu einem Todesfall gekommen. Die Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt wegen des Verdachts auf Totschlag gegen Verantwortliche der Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf in Untermerzbach (Landkreis Haßberge). Im BR Fernsehen erheben jetzt ehemalige Pfleger schwere Anschuldigungen. In der privaten Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf scheint es seit Jahren massive Missstände in der Pflege zu geben. Bewohner seien auch willkürlich mit Medikamenten ruhig gestellt worden, haben Pflegekräfte gegenübr des Bayrischen Rundfunk  geschildert. Ehemalige Pflegekräfte machen der Heimleitung massive Vorwürfe. Bewohnerakten hätten sie manipulieren müssen, in einigen Notfällen hätten sie keinen Arzt rufen dürfen, wurde berichtet. Nun scheint sich die Lage weiter zuzuspitzen.

Kontrollbehörden hätten nach Medienberichten auf Anfrage mitgeteilt, dass sie bei Begehungen keine Anhaltspunkte für Missstände gefunden hätten. Die Darstellung der Pflegekräfte habe anders gelautet. So sollen Bewohner zum Teil stundenlang in ihren Fäkalien gelegen haben, weil Windeln fehlten.

Gegenstand des Verfahrens sei insbesondere der Vorwurf des Austausches von Medikamenten, unangemessene Sanktionen gegenüber Heimbewohnern und verschiedene kleinere Vermögensdelikte gewesen, berichtete der Bayerische Rundfunk am 26.11.2016. Anfang November seien erstmals Vorwürfe geäußert worden, wonach es durch eine fehlerhafte medizinische Versorgung bzw. unterbliebene ärztliche Behandlung oder die unterbliebene Einweisung von Heimbewohnern ins Krankenhaus zu Todesfällen gekommen sei. In einem Fall sei ein Heimbewohner gestürzt, dessen Gesundheitszustand sich drastisch verschlechtert habe und dennoch kein Arzt gerufen worden. Der Bewohner sei daher verstorfen.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), die inzwischen über die Missstände in diesem Pflegeheim informiert wurde, äußerte, dass sie die Hinweise sehr ernst nehme. Das bayerische Gesundheitsministerium habe die Regierung von Unterfranken beauftragt, die Vorwürfe prüfen zu lassen. (red.)

 

 

 

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